Hub · Fertigungsart

MES nach Fertigungsart.
Diskret, Prozess oder hybrid: was das System können muss.

Ein Manufacturing Execution System (MES, die Software zwischen ERP und Anlage, die Aufträge in der Produktion steuert und zeitnah dokumentiert) bildet je nach Fertigungsart ein anderes Datenmodell ab. In der diskreten Fertigung zählt das Stück mit Stückliste, Arbeitsplan und Seriennummer, in der Prozessfertigung die Charge mit Rezeptur, Phasen und Ausbeute, in der hybriden Fertigung beides nacheinander mit einem Übergabepunkt dazwischen. Diese Seite richtet sich an Fertigungsunternehmen im DACH-Raum, die ein MES auswählen oder ablösen. Sie erklärt die Unterschiede bei Stammdaten, Auftrags- und Rezeptlogik, Kennzahlen und Rückverfolgung, ordnet ISA 88, ISA 95, VDI 5600 und ISO 22400 mit Stand Oktober 2026 ein, führt mit einem Entscheidungsbaum zur passenden Detailseite und stellt zehn Anbieter mit belegtem Bezug zur jeweiligen Fertigungsart nebeneinander.

Zur Anbieter Tabelle ↓

DiskretProzessHybridISA 88 und ISA 95Entscheidungsbaum10 Anbieter im Auszug
19.02.2026
Zweite Ausgabe von IEC 61512-1 (ISA 88, Chargensteuerung) veröffentlicht, sie ersetzt die Fassung von 1997 (IEC, VDE Verlag)
2025
Neue Ausgabe von ISA-95 Teil 1, das Modell gilt laut ISA für diskrete, kontinuierliche und Logistikindustrien
110+
MES-Systeme im Find-Your-MES Katalog, filterbar nach über 80 Merkmalen
Warum die Fertigungsart zuerst kommt

Erst das Datenmodell,
dann die Anbieterliste.

Die großen Referenzmodelle sind fertigungsartübergreifend: ISA-95, international als IEC 62264 genormt, gilt laut ISA für diskrete, kontinuierliche und Logistikindustrien, und VDI 5600 Blatt 1 beschreibt zehn MES-Aufgaben ohne Festlegung auf eine Fertigungsart. Ob ein System Ihre Fertigung abbilden kann, entscheidet sich deshalb nicht an der Funktionsliste, sondern daran, ob es in Stücken, Chargen oder beidem denkt. Wer diese Frage vor der Longlist klärt, vergleicht nur Anbieter mit passendem Datenmodell. Die Begriffe erklärt Was ist ein MES.

Fertigungsart ungeklärt

  • Das Lastenheft fordert Rezepturverwaltung und Variantenkonfiguration gleichzeitig, ohne zu sagen, welche führt.
  • Anbieter zeigen in der Demo ihr Standardszenario, nicht Ihren Übergabepunkt zwischen Bulk und Packung.
  • Kennzahlen werden gemischt: OEE für eine Reaktorstraße, Ausbeute für eine Montagelinie.
  • Die Rückverfolgung reißt dort, wo aus Kilogramm Stück werden, weil niemand die Umrechnung spezifiziert hat.

Fertigungsart geklärt

  • Das führende Datenmodell steht fest: Stückliste mit Arbeitsplan, Rezeptur nach ISA 88 oder beides mit definierter Brücke.
  • Die Longlist enthält nur Anbieter, die diese Logik nach eigener Aussage und in der Demo beherrschen.
  • Jede Kennzahl hat ihren Ort: OEE an der Anlage, Ausbeute an der Prozessstufe, beides getrennt im hybriden Werk.
  • Testfälle für die Demo ergeben sich direkt aus der Fertigungsart und lassen sich vergleichbar bewerten.

Quellen: ISA, ISA-95 Standard, VDI 5600 Blatt 1, Inhaltsverzeichnis und Anwendungsbereich (VDI), Stand 10/2026. Die Gegenüberstellung ist eine Einschätzung von Find-Your-MES. Die zweite Achse, die Branche, ordnet MES nach Branche und Fertigungsart ein.

Drei Logiken im Vergleich

Stück, Charge oder beides:
Zehn Merkmale nebeneinander.

Die Tabelle zeigt, wie sich die drei Fertigungsarten im Inneren eines MES unterscheiden, von der Einheit der Ausbringung bis zur Frage, welche Nachweise das System erzeugen muss. Die Begriffe der Prozessspalte folgen ISA 88 in der Fassung IEC 61512-1:2026. Lesen Sie die Zeilen als Prüffragen: Wo Ihre Antworten in zwei Spalten fallen, ist Ihr Werk vermutlich hybrid.

MerkmalDiskretProzessHybrid
Einheit der AusbringungStück, zählbar und einzeln identifizierbarMasse oder Volumen, etwa Kilogramm, Liter oder TonnenErst Masse, ab dem Abfüllen, Tablettieren oder Portionieren Stück
ProduktbeschreibungStückliste und Arbeitsplan, oft mit Varianten und ÄnderungsständenRezeptur mit Formel, Prozedur und Anforderungen an die AusrüstungRezeptur für die Herstellung, Stückliste und Packschema für die Konfektion
AuftragFertigungsauftrag mit Arbeitsgängen je ArbeitsplatzProzessauftrag mit Steuerrezept für genau eine ChargeHerstellauftrag und Packauftrag, verknüpft über die Bulkcharge
AblaufsteuerungArbeitsgang für Arbeitsgang, Rückmeldung je Gang oder je StückPhasen mit Sollwerten, Zuständen und HaltezeitenPhasen in der Herstellung, Takt der Verpackungslinie in der Konfektion
RessourcenmodellArbeitsplatz, Maschine, Werkzeug, Vorrichtung, PrüfmittelHierarchie aus Prozesszelle, Unit und Equipment Module nach ISA 88Beides, dazu Formatteile und Linienkonfiguration der Verpackung
LeitkennzahlOEE, First Pass Yield, DurchlaufzeitAusbeute, Massenbilanz, Zykluszeit je ChargeAusbeute in der Herstellung, OEE an der Verpackungslinie
RückverfolgungSeriennummer oder Los mit verbauten KomponentenCharge, Gebinde und Zwischenprodukt mit Split und MergeVon der Bulkcharge zur Packung, Aggregation bis zur Palette
Typische NachweisePrüfprotokolle, Gerätehistorie, Vorgaben des KundenChargenprotokoll, Reinigungsnachweis, FreigabeChargenprotokoll plus Packprotokoll und Serialisierungsdaten
ReferenzmodelleVDI 5600, ISA 95, für Maschinendaten VDI 5600 Blatt 3ISA 88, ISA 95, NAMUR-Empfehlungen, ISA-106 für kontinuierliche FahrweisenISA 88 und ISA 95, für Verpackungsmaschinen ISA-TR88.00.02
Typische BranchenBeispiele, keine feste ZuordnungMaschinenbau, Automotive, Elektronik, Metallverarbeitung, KunststoffteileChemie, Wirkstoffherstellung, Getränkebasis, GrundstoffePharma mit eigener Verpackung, Lebensmittel, Kosmetik

Einordnung von Find-Your-MES. Begriffe nach IEC 61512-1:2026 (VDE Verlag), Geltungsbereich von ISA-95 laut ISA, Stand 10/2026. Fachbegriffe im MES Glossar, die Modulübersicht unter MES Funktionen und Module.

Entscheidungsbaum

Welche Fertigungsart habe ich?
Sechs Fragen bis zur Detailseite.

Viele Werke ordnen sich nach der Branche ein und landen damit beim falschen Datenmodell. Beantworten Sie die sechs Fragen der Reihe nach für Ihr wichtigstes Produkt. Wenn zwei Antworten in verschiedene Richtungen zeigen, ist das kein Fehler, sondern meist ein Hinweis auf hybride Fertigung.

01

Ausbringung zählen

Fragen Sie, worin Ihr Werk die Tagesleistung meldet. Zählen Sie Stücke, die einzeln identifiziert werden können, spricht vieles für diskret. Melden Sie Kilogramm, Liter oder Tonnen, ist Prozess der Ausgangspunkt. Wer beides meldet, springt zu Frage 4.

02

Produktbeschreibung prüfen

Liegt im ERP für das Hauptprodukt eine Stückliste mit Arbeitsplan oder eine Rezeptur mit Mengen, Parametern und Ablauf? Eine Stückliste mit wenigen Rohstoffpositionen und einem Mischschritt ist oft eine Rezeptur im falschen Format. Entscheidend ist, ob Qualität über Prozessparameter oder über Maße und Montage entsteht.

03

Qualitätsrisiko verorten

Prüfen Sie, wo Ihr größtes Qualitätsrisiko liegt: in einer Stoffumwandlung wie Reaktion, Mischen oder Fermentation oder in Bearbeitung und Montage. Dort entstehen die meisten Nachweise, und dort muss das Datenmodell des MES führen.

04

Übergabepunkt suchen

Gibt es im eigenen Werk einen Schritt, an dem aus Masse Stück wird, etwa Abfüllen, Tablettieren oder Portionieren? Wenn vor und nach diesem Punkt eigene Nachweise gefordert sind, sind Sie hybrid. Kaufen Sie das Bulkprodukt zu und füllen nur ab, reicht häufig ein diskretes Modell mit sauberem Chargenbezug.

05

Unterprofil bestimmen

Ordnen Sie danach das Unterprofil: in der Prozessfertigung kontinuierlich, Batch oder mehrstufige Reaktorprozesse, in der diskreten Fertigung Einzelfertigung, Serie oder Variantenfertigung, in der hybriden Fertigung die Lage und Art des Übergabepunkts. Das Unterprofil bestimmt die Schwerpunkte auf der Detailseite.

06

Gegenprobe mit dem Rückruf

Formulieren Sie die Frage, die Ihr Qualitätsteam im Rückruf beantworten muss. Lautet sie „welche Seriennummern“, ist das Modell diskret, lautet sie „welche Chargen und Abnehmer“, ist es prozessual, lautet sie „welche Packungen aus welcher Charge“, ist es hybrid. Passt die Antwort nicht zu den Fragen 1 bis 5, prüfen Sie die Einordnung erneut.

Entscheidungshilfe von Find-Your-MES aus Auswahlprojekten, keine Norm. Ergebnis diskret: MES für diskrete Fertigung, Ergebnis Prozess: MES für Prozessfertigung, Ergebnis hybrid: MES für hybride Fertigung.

Die drei Detailseiten

Diskret, Prozess, hybrid:
Welche Seite Sie als Nächstes brauchen.

Jede Fertigungsart hat eine eigene Detailseite mit Funktionen, Testfällen und Anbieterauszug. Die Unterprofile unterscheiden sich je Fertigungsart nach anderen Merkmalen: in der diskreten Fertigung nach Losgröße und Auftragsbezug, in der Prozessfertigung nach Fahrweise, in der hybriden Fertigung nach dem Übergabepunkt zwischen Herstellung und Konfektion.

01 · Diskret

MES für diskrete Fertigung

Stück, Arbeitsgang, Seriennummer

MES für diskrete Fertigung behandelt Werke, die zählbare Teile bearbeiten und montieren. Im Mittelpunkt stehen Fertigungsauftrag mit Arbeitsgängen, Varianten und Änderungsstände, Rüsten, OEE und die Rückverfolgung über Seriennummer oder Los. Die Unterschiede entstehen vor allem durch Losgröße und Auftragsbezug, von der Einzelfertigung bis zur Großserie.

Leitkennzahl OEE

02 · Prozess

MES für Prozessfertigung

Rezeptur, Charge, Ausbeute

MES für Prozessfertigung erklärt Rezeptur, Steuerrezept, Chargenprotokoll, Massenbilanz und Reinigung nach ISA 88 sowie die Grenze zum Prozessleitsystem. Die Seite unterscheidet kontinuierliche Fahrweise, Batch und mehrstufige Reaktorprozesse und rechnet die Ausbeute je Prozessstufe an einem Beispiel durch.

Leitkennzahl Ausbeute

03 · Hybrid

MES für hybride Fertigung

Bulk vorn, Packung hinten

MES für hybride Fertigung richtet sich an Werke, die in Chargen herstellen und danach Stücke verpacken, etwa Tabletten im Blister, Joghurt im Becher oder Creme in der Tube. Kern ist der Übergabepunkt: Dort muss die Rückverfolgung von der Bulkcharge zur Packung lückenlos bleiben, und beide Kennzahlensysteme müssen nebeneinander laufen.

Leitkennzahlen Ausbeute und OEE

Einordnung von Find-Your-MES. Die Detailseiten vertiefen jeweils eine Fertigungsart, diese Seite vergleicht sie. Alle Seiten zum Thema finden Sie auch im Bereich MES Wissen.

Stammdaten und Auftragslogik

Stückliste oder Rezeptur:
Sechs Unterschiede im Datenmodell.

Ein MES übernimmt Stammdaten meist aus ERP und PLM, führt sie aber auf einer feineren Ebene weiter. Welche Objekte es dafür kennt, legt die Fertigungsart fest. Die sechs Karten zeigen, wo diskrete und prozessuale Modelle auseinanderlaufen und was ein hybrides Werk zusätzlich braucht.

01 · Stückliste und Arbeitsplan

Diskret: Was in welches Teil geht

Die mehrstufige Stückliste beschreibt, welche Komponenten in welche Baugruppe gehen, der Arbeitsplan die Arbeitsgänge mit Vorgabezeiten, Arbeitsplätzen und Prüfmerkmalen. Das MES friert den gültigen Stand beim Freigeben des Auftrags ein, damit eine spätere Konstruktionsänderung den laufenden Auftrag nicht unbemerkt verändert.

  • Änderungsstand je Auftrag und Seriennummer sichtbar
  • Varianten über Konfiguration statt über kopierte Stücklisten
02 · Rezeptur

Prozess: Formel, Prozedur, Ausrüstung

Nach ISA 88 besteht ein Rezept aus Kopfdaten, Formel, Anforderungen an die Ausrüstung, Prozedur und weiteren Informationen. Die Formel enthält Eingangsmengen, Prozessparameter und Ausgangsmengen. Ein MES für Prozessfertigung führt die Rezeptur als eigenes, versioniertes Objekt mit Status und Gültigkeit, nicht als Textfeld am Artikel.

03 · Auftrag

Fertigungsauftrag oder Steuerrezept

Der diskrete Fertigungsauftrag zerfällt in Arbeitsgänge, die einzeln zurückgemeldet werden. In der Prozessfertigung entsteht bei der Freigabe aus dem Stammrezept ein Steuerrezept für genau eine Charge, mit skalierten Mengen, zugeordneter Anlage und Rohstoffchargen. Es läuft einmal und ändert sich nicht, wenn später das Stammrezept geändert wird.

  • Diskret: Rückmeldung je Arbeitsgang oder je Stück
  • Prozess: Ist-Werte, Bediener und Zeitstempel je Phase
04 · Variabilität

Variante oder Skalierung

Diskrete Werke beherrschen Vielfalt über Varianten und Optionen, Prozessbetriebe über Skalierung und Gehaltsumrechnung. Eine Rezepturposition braucht eine Skalierungsart, etwa proportional, fix oder als Ausgleichskomponente, und ein Rohstoff mit abweichendem Gehalt verändert die Einwaage. Ein diskretes System kennt diese Logik meist nicht von Haus aus.

  • Demo: Charge von 1.000 auf 650 kg skalieren
  • Demo: Auftrag mit Sonderoption anlegen
05 · Ressourcen

Arbeitsplatz oder Unit

Diskret plant das MES Arbeitsplätze, Maschinen, Werkzeuge und Prüfmittel. ISA 88 beschreibt die Anlage als Hierarchie bis zu Unit und Equipment Module. Die zweite Ausgabe von IEC 61512-1 vom Februar 2026 unterscheidet generische und rezeptfähige Equipment Modules, wobei rezeptfähige selbst Prozedursteuerung enthalten und als Rezeptphase dienen können.

06 · Übergabe

Die Brücke im hybriden Werk

Im hybriden Werk referenziert der Packauftrag die freigegebene Bulkcharge, die Füllmenge rechnet Kilogramm in Stück um, und Restmengen fließen als Teilcharge zurück. Packmittel wie Faltschachtel und Etikett kommen als versionierte Stückgüter hinzu. Fehlt diese Brücke im Datenmodell, entsteht sie im Projekt als Individualentwicklung.

  • Bulkcharge, Füllmenge und Packmittelversion im Packauftrag
  • Restmenge mit Herkunft zurückbuchen

Quellen: IEC 61512-1:2026 (VDE Verlag), IEC 61512-1:1997 (IEC Webstore), Stand 10/2026. Rezeptbestandteile und Skalierung vertieft MES für Prozessfertigung, Aufgabenteilung mit dem ERP MES oder ERP.

Mehr als eine Engine

Hinter dem Matching steht ein ganzes Portal

Diskret, Prozess oder hybrid bestimmt, welche Anforderungen zählen. Im Portal halten Sie sie im Anforderungsmanager fest, markieren Ausschlusskriterien und sehen, welche Anbieter sie erfüllen.

Die Matching Engine liefert die erste Orientierung, das Selection Portal begleitet Sie danach durch das gesamte Auswahlprojekt. Bei Unsicherheit über Ihre Anforderungen starten Sie mit dem Anforderungsmanager und den Vorlagen. Find-Your-MES erhält keine Zahlung für Platzierungen, Matching und Ranking sind rein inhaltlich.

Normen und Referenzmodelle

ISA 88, ISA 95, VDI 5600 und Co.:
Versionsstand Oktober 2026.

Kein Regelwerk schreibt ein MES vor, aber die Referenzmodelle liefern die gemeinsame Sprache für Lastenheft, Angebot und Demo. Einige gelten für alle Fertigungsarten, andere sind auf eine zugeschnitten. Die sechs Karten nennen den Stand laut Herausgeber und die Bedeutung für die Auswahl.

01 · ISA 88 und IEC 61512

Chargensteuerung, Ausgabe 2026

IEC 61512-1, die internationale Fassung von ISA 88, liegt seit dem 19. Februar 2026 in der zweiten Ausgabe vor und ersetzt die Fassung von 1997. Grundprinzip bleibt die Trennung von Rezept- und Ausrüstungsprozeduren, neu sind unter anderem rezeptfähige Equipment Modules und Verweise auf IEC 62264. Für Verpackungsmaschinen beschreibt ISA-TR88.00.02-2022, bekannt als PackML, Maschinenzustände, Modi und PackTags.

  • Prozess: Kernmodell
  • Hybrid: Herstellung nach ISA 88, Linie nach PackML
02 · ISA 95 und IEC 62264

Ebenenmodell für alle

ISA-95 gliedert die Fertigungs-IT in die Ebenen 0 bis 4, das MES liegt auf Ebene 3, das ERP auf Ebene 4. Laut ISA gilt das Modell für diskrete, kontinuierliche und Logistikindustrien. Teil 1 erschien als ANSI/ISA-95.00.01-2025 neu, die IEC-Fassung 62264-1 stammt in Ausgabe 2.0 vom 22. Mai 2013.

03 · VDI 5600

Zehn MES-Aufgaben

VDI 5600 Blatt 1 in der Ausgabe Oktober 2016 beschreibt zehn Aufgaben von Auftragsmanagement bis Energiemanagement und versteht sich als Leitfaden für Entscheider, Projektteams und Anbieter. Blatt 3 von Juli 2013 regelt die logischen Schnittstellen zur Maschinen- und Anlagensteuerung und nennt die diskrete Fertigung als primären Anwendungsbereich.

04 · ISO 22400

Kennzahlen mit Formel

ISO 22400-2:2014 definiert Kennzahlen für das Manufacturing Operations Management mit Formel, Zeitverhalten, Einheit und Nutzergruppe, 2017 ergänzt um Energiekennzahlen. Laut ISO wird die Norm revidiert, eine zweite Ausgabe liegt als Entwurf ISO/DIS 22400-2 vor. Wer Kennzahlen im Lastenheft nach ISO 22400 benennt, macht Angebote vergleichbar.

05 · NAMUR

Empfehlungen der Prozessindustrie

Der NAMUR-Arbeitskreis 2.4 Manufacturing Operations Management führt unter anderem NA 94 von 2003, NA 128 von 2009 mit einer MES-Spezifikation am Beispiel einer Getränkeproduktion, NE 141 von 2012 zur Schnittstelle zwischen Batch und MES und NE 198 von 2024 zur Kontextualisierung von Produktionsdaten. VDI 5600 Blatt 1 nennt NA 94 als paralleles Vorhaben.

  • Prozess und hybrid
  • Schnittstelle Batch und MES vor der Demo klären
06 · ISA-106

Kontinuierliche Fahrweisen

ANSI/ISA-106.00.01 beschreibt die Automatisierung von Prozeduren in kontinuierlichen Prozessen, etwa Anfahren, Abfahren, abnormale Situationen, Halten und Übergänge. Der Standard adressiert die Ebenen 1 und 2 nach ISA-95, ausdrücklich nicht die Ebene 3 des MES. Das MES muss solche Zustände daher nicht ausführen, aber erfassen und der Produktion zuordnen.

Quellen: IEC 61512-1:2026 (VDE Verlag), ISA-TR88.00.02-2022 (ISA) und Control Engineering zu PackML, ISA-95 (ISA), IEC 62264-1 (IEC Webstore), VDI 5600 Blatt 1 (DIN Media), VDI 5600 Blatt 3 (VDI), ISO 22400-2 (ISO), NAMUR AK 2.4, ISA-106 (InTech, August 2023), Stand 10/2026.

Kennzahlen je Fertigungsart

OEE, Ausbeute, Massenbilanz:
Welche Kennzahl wo führt.

ISO 22400-2:2014 definiert Kennzahlen für die Fertigungssteuerung mit Formel, Zeitverhalten und Einheit, sagt aber nicht, welche davon in Ihrem Werk führen soll. Das entscheidet die Fertigungsart. Ein häufiger Fehler ist die OEE als einzige Leitkennzahl in der Prozessfertigung: Eine Reaktorstraße kann hoch ausgelastet sein und trotzdem Kilogramm verlieren.

KennzahlWas sie misstDiskretProzessHybrid
OEEGesamtanlageneffektivitätVerfügbarkeit mal Leistung mal Qualität einer AnlageLeitkennzahl je Maschine und LinieFür Abfüll- und Packanlagen sinnvoll, ersetzt die Ausbeute nichtLeitkennzahl der Verpackungslinie
AusbeuteYieldIst-Menge im Verhältnis zur erwarteten MengeSelten, eher als Materialausnutzung beim ZuschnittLeitkennzahl je Prozessstufe und ChargeLeitkennzahl der Herstellung, dazu Verlust beim Abfüllen
MassenbilanzEingang gleich Ausgang plus Verlust je StufeIn der Regel nicht nötigKernbaustein vor der FreigabeBis zum Übergabepunkt, danach Stückbilanz
First Pass YieldAnteil ohne Nacharbeit im ersten DurchlaufLeitkennzahl in Montage und PrüfungAls Anteil der Chargen ohne AbweichungAn der Linie je Packauftrag
Rüst- und WechselzeitStillstand zwischen zwei AufträgenWerkzeug, Vorrichtung und Programm wechselnReinigung und Produktwechsel, oft mit NachweisFormatwechsel der Linie plus Reinigung in der Herstellung
ZykluszeitDauer je Einheit oder ChargeTaktzeit je StückZykluszeit je Charge oder Durchsatz je StundeBeides, dazu Haltezeit der Bulkware vor der Verpackung
ÜbergangsverlusteMenge außerhalb der Spezifikation beim Anfahren oder WechselAnlaufteile nach dem RüstenÜbergangsmengen bei kontinuierlicher FahrweiseSpül- und Anfahrverluste beim Abfüllen

Quelle: ISO 22400-2:2014 (ISO), Stand 10/2026. Die Zuordnung ist eine Einordnung von Find-Your-MES. Formeln und Beispiele: OEE nach ISO 22400, OEE messen und steigern, eigener Fall im OEE Rechner. Ein Rechenbeispiel zur Ausbeute je Stufe steht auf der Seite MES für Prozessfertigung.

Traceability

Seriennummer, Charge, Aggregation:
Rückverfolgung nach Fertigungsart.

Rückverfolgung bedeutet in jeder Fertigungsart etwas anderes. Diskret wird verheiratet, also eine Komponente mit einer Baugruppe verknüpft, prozessual werden Mengen geteilt und gemischt, hybrid wird eine Charge in Tausende Packungen aufgefächert und wieder zu Kartons und Paletten verdichtet. Für Lebensmittel verlangt Artikel 18 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 die Rückverfolgbarkeit in allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen, für Arzneimittelpackungen schreibt die Delegierte Verordnung (EU) 2016/161 seit dem 9. Februar 2019 ein individuelles Erkennungsmerkmal vor.

MerkmalDiskretProzessHybrid
Identifiziertes ObjektSeriennummer, Los, verbautes BauteilCharge, Gebinde, ZwischenproduktBulkcharge, Packungsseriennummer, Versandeinheit
Typische VerknüpfungKomponente in Baugruppe, viele zu einsSplit und Merge von Mengen, Mischen mehrerer ChargenEine Charge in viele Packungen, dann Aggregation zu Bündel, Karton und Palette
MengenbezugGanzzahlig und zählbarKontinuierlich, mit Verlust, Gehalt und RestmengeErst Masse, dann Stück, Umrechnung über die Füllmenge
Rechtlicher RahmenBeispieleMeist Vorgaben des Kunden, etwa in Automotive und ElektronikLebensmittel: VO (EG) 178/2002 Art. 18, Lieferanten und Abnehmer feststellenArzneimittel: VO (EU) 2016/161, Produktcode, Seriennummer mit höchstens 20 Zeichen, Chargennummer und Verfalldatum als Data Matrix
Frage im RückrufWelche Seriennummern enthalten das Bauteil?Welche Folgechargen und Abnehmer enthalten die Rohstoffcharge?Welche Packungen und Paletten stammen aus der Bulkcharge, und wo sind sie?
Häufige BruchstelleNacharbeit und Bauteiltausch ohne BuchungRestmengen, Rework und TankmischungenÜbergabe an die Verpackung, Ausschleusung ohne Entaggregation
VertiefungTraceability im MES, Branchenbeispiel MES für ElektronikChargenrückverfolgung und GenealogieMES für Lebensmittel und Getränke, MES für Pharma und Medizintechnik

Quellen: Verordnung (EG) Nr. 178/2002 (EUR-Lex), Delegierte Verordnung (EU) 2016/161 (EUR-Lex), EU-Kommission zu gefälschten Arzneimitteln, Stand 10/2026. Die Einordnung je Fertigungsart stammt von Find-Your-MES. Dies ist keine Rechtsberatung. Was Rückverfolgungsdaten für den Digitalen Produktpass bedeuten, steht auf einer eigenen Seite.

Matrix

Zehn MES-Aufgaben nach VDI 5600:
Wo jede Fertigungsart ihren Schwerpunkt hat.

Die Matrix legt die zehn Aufgaben aus VDI 5600 Blatt 1 neben die drei Fertigungsarten. Kern bedeutet, dass die Aufgabe über die Systemwahl entscheidet, hoch, dass sie im Lastenheft ausführlich beschrieben werden sollte, mittel, dass Standardfunktionen meist genügen. Nutzen Sie die Matrix, um Gewichte in Ihrer Bewertung zu setzen.

MES-Aufgabe nach VDI 5600DiskretProzessHybrid
AuftragsmanagementKern: Fertigungsauftrag mit Arbeitsgängen, Varianten und ÄnderungsstandKern: Prozessauftrag mit Steuerrezept, Chargengröße und AnlageKern: Herstell- und Packauftrag mit Bezug auf die Bulkcharge
Feinplanung und FeinsteuerungKern: Reihenfolge nach Rüstfamilien, Kapazität je ArbeitsplatzHoch: Anlagenbelegung mit Reinigungs- und Haltezeiten, KampagnenKern: Herstellung und Verpackung aufeinander takten
BetriebsmittelmanagementHoch: Werkzeuge, Vorrichtungen, PrüfmittelHoch: Anlagenzustand, Reinigungsstatus, WaagenHoch: beides, dazu Formatteile der Linie
MaterialmanagementHoch: Bereitstellung nach StücklisteKern: Gebinde, Gehalt, Haltbarkeit, EinwaageKern: Bulk als Charge, Packmittel als versioniertes Stückgut
PersonalmanagementHoch: Qualifikation je Arbeitsgang, WerkerführungMittel bis hoch: Berechtigung für Einwaagen und FreigabenHoch: Linienfreigaben und Berechtigungen an der Verpackung
DatenerfassungKern: Stückzahlen, Zustände, Prüfwerte je StückKern: Zeitreihen der Prozesswerte, PhasenereignisseKern: Zeitreihen in der Herstellung, Seriennummern an der Linie
LeistungsanalyseKern: OEE je Arbeitsplatz und LinieKern: Ausbeute, Massenbilanz, ZykluszeitKern: beide Kennzahlensysteme getrennt und verknüpft
QualitätsmanagementHoch: Prüfplan je Merkmal, SPC, FehlerkatalogKern: Inprozesskontrolle, Laborbefund, ChargenfreigabeKern: Chargenfreigabe vor dem Verpacken, Kontrollen an der Linie
InformationsmanagementHoch: Arbeitsanweisungen, Zeichnungen, GerätehistorieKern: ChargenprotokollKern: Chargenprotokoll plus Packprotokoll
EnergiemanagementMittel: Energie je Maschine und AuftragHoch: Dampf, Kälte und Druckluft je ChargeMittel bis hoch: vor allem in der Herstellung

Aufgabenliste nach VDI 5600 Blatt 1, Ausgabe 2016-10, Abschnitt 5 (VDI), Stand 10/2026. Die Gewichtung ist eine Einordnung von Find-Your-MES, kein Normtext. Wie Sie Gewichte in eine Bewertung überführen, zeigt die Nutzwertanalyse MES, die Formulierung als Anforderung MES Lastenheft erstellen.

Rechenbeispiel Datenmengen

Was ein Produktionstag erzeugt:
Daten und Erfassungsaufwand je Fertigungsart.

Die Fertigungsart bestimmt nicht nur das Datenmodell, sondern auch, welche Daten in welcher Menge anfallen. Das Beispiel vergleicht drei fiktive Werke: eine diskrete Montage mit 1.200 Baugruppen am Tag in zwei Schichten, einen Batchbetrieb mit sechs Chargen am Tag im Dreischichtbetrieb und ein hybrides Werk mit zwei Bulkchargen und 60.000 serialisierten Faltschachteln auf zwei Verpackungslinien. Für den Speicher setzen wir 0,5 KB je Ereignisdatensatz inklusive Index und 16 Byte je unkomprimiertem Zeitreihenwert an, für ein Jahr 250 Produktionstage. Alle Werte sind Annahmen von Find-Your-MES.

PostenDiskretProzessHybrid
Ereignisdatensätze je Einheit25 je Baugruppe: 12 Arbeitsgänge, 8 verbaute Teile, 5 Prüfwerte270 je Charge: 40 Phasen mit je 5 Einträgen, 15 Einwaagen mit je 4, 10 Proben270 je Bulkcharge, je Packung 1 Seriennummer und 1 Aggregation, dazu Bündel und Kartons
Ereignisdatensätze je Tag30.0001.620127.540
Zeitreihenwerte je TagProzess- und Maschinensignale57.600: 10 Signale alle 10 Sekunden, 16 Stunden2.592.000: 30 Messstellen je Sekunde, 24 Stunden1.843.200: 20 Messstellen je Sekunde in der Herstellung, 20 Liniensignale alle 10 Sekunden
Speicher je Taggerundet15,9 MB42,3 MB93,3 MB
Speicher je Jahr250 Tage4,0 GB10,6 GB23,3 GB
Manuelle Erfassung je Tag20 Stunden: 24.000 Scans zu je 3 Sekunden2,3 Stunden: Einwaagen, Proben, Bestätigungen3,4 Stunden: Herstellung, Linienfreigaben, Ausschleusungen
Was dominiertDatensätze je Stück und Scanaufwand am ArbeitsplatzZeitreihen, also Historian und Kontext je ChargeSerialisierung und Aggregation an der Linie

Rechnung diskret: 1.200 × 25 = 30.000 Datensätze, 10 × 5.760 = 57.600 Werte, 30.000 × 0,5 KB plus 57.600 × 16 Byte = 15,9 MB, 1.200 × 20 Scans = 24.000 × 3 s = 20 Stunden. Prozess: 6 × 270 = 1.620, 30 × 86.400 = 2.592.000 Werte, 0,8 MB plus 41,5 MB = 42,3 MB; je Charge 15 Einwaagen zu 60 s, 10 Proben zu 30 s und 8 Bestätigungen zu 20 s = 1.360 s, mal 6 = 2,3 Stunden. Hybrid: 2 × 270 = 540 plus 60.000 Seriennummern plus 67.000 Aggregationen (60.000 Packungen in 6.000 Bündel, diese in 1.000 Kartons, diese auf 20 Paletten) = 127.540; 20 × 86.400 plus 2 × 10 × 5.760 = 1.843.200 Werte; 63,8 MB plus 29,5 MB = 93,3 MB; Erfassung 2 × 1.360 s, 6 Linienfreigaben zu 10 Minuten und 300 Ausschleusungen zu 20 s = 12.320 s. Nicht enthalten sind Audit Trail, Bilder, Kompression und Sicherungen. Grenzen: Die Zahlen zeigen Größenordnungen und Treiber, keine Hardwareauslegung. Beispielrechnung von Find-Your-MES, 2026. Datenarchitektur und Historian behandelt MES Architektur, Integration und Schnittstellen, Erfassung an der Maschine MDE und BDE im MES.

Verbindung zur Branchenachse

Fertigungsart trifft Branche:
Sechs Wege zur Branchenseite.

Die Branche bringt Regelwerke, Audits und Kundenvorgaben, die Fertigungsart das Datenmodell. In der Praxis gehören beide Achsen in dieselbe Anforderungsliste: Ein Lebensmittelwerk braucht die Logik der hybriden Fertigung und die Nachweise des Lebensmittelrechts, ein Elektronikfertiger die Stücklogik und die Rückverfolgung bis zur Bauteilrolle. Die Karten zeigen, welche Branchenseiten zu welcher Fertigungsart typischerweise passen.

01 · Überblick

Alle Branchen im Vergleich

Der Branchen-Hub stellt die Branchenseiten mit ihren Regelwerken nebeneinander und hilft, wenn Ihr Werk für zwei Branchen fertigt. Dort beginnt die zweite Achse der Auswahl.

02 · Diskret, variantenreich

Maschinenbau und Metall

Maschinen- und Anlagenbau fertigt Einzelstücke und Kleinserien mit Konstruktionsänderungen im laufenden Auftrag. Metallverarbeitung reicht von der Lohnfertigung bis zur Serie für Automobilzulieferer.

03 · Diskret, Serie

Automotive und Spritzguss

Automobilhersteller und Zulieferer arbeiten mit hohen Stückzahlen, Kundenvorgaben zur Rückverfolgung und Produktionsteilefreigabe. Spritzgießer fertigen zählbare Teile, deren Qualität stark an den Prozessparametern der Maschine hängt.

04 · Diskret, sehr tief verfolgt

Elektronik

Elektronikfertiger verfolgen Bauteile bis zur Rolle und Bestückposition und binden SMT-Linien maschinennah an. Das Halbleiter-Backend bringt lange Prozessketten mit Losen aus Wafern mit.

05 · Prozess

Chemie

Chemiebetriebe skalieren Rezepturen, rechnen Einwaagen gegen den Ist-Gehalt und führen Reaktoren über ein Prozessleitsystem. Gefahrstoffrecht und Ausbeute je Stufe prägen die Anforderungen.

06 · Häufig hybrid

Lebensmittel und Pharma

Getränke, Molkereien und viele Lebensmittelwerke stellen in Tanks her und füllen danach ab, Arzneimittelhersteller pressen Tabletten als Charge und verpacken sie serialisiert. Beide Branchen verbinden Prozessnachweise mit Stückdaten an der Linie.

Zuordnung von Find-Your-MES als Orientierung. Ein Werk kann innerhalb einer Branche anders fertigen, entscheidend ist der Entscheidungsbaum oben. Branchenübergreifende Regelwerke für Pharma und Medizintechnik vertieft FDA 21 CFR Part 11 im MES.

Anbieterlandschaft · Auszug

Zehn Anbieter im Auszug:
Welche Fertigungsart sie selbst belegen.

Der Auszug zeigt zehn Anbieter, die auf ihren eigenen Seiten einen Bezug zu einer oder mehreren Fertigungsarten nennen, alphabetisch und ohne Bewertung. Er deckt Spezialisten für diskrete Fertigung, Prozess-MES und Plattformen mit Editionen für mehrere Fertigungsarten ab. Die Spalten geben nur wieder, was die Hersteller selbst schreiben (Stand 10/2026), eine nicht genannte Fähigkeit kann trotzdem vorhanden sein. Find-Your-MES erhält keine Zahlung für Platzierungen, Matching und Ranking sind rein inhaltlich ohne gekaufte Positionen. Anbieter können qualifizierte Anfragen im Lead-Marktplatz erwerben, das beeinflusst das Ergebnis nicht. Den ganzen Katalog mit über 110 MES-Systemen finden Sie unter MES-Anbieter.

AnbieterSegmentPreis abFertigungsart laut HerstellerBelegte SchwerpunkteZuerst in der Demo prüfenProfil
AVEVA MESMES für Batch und hybride ProzesseEnterpriseauf AnfrageProzess und hybrid: Produktseite MES for Batch and Hybrid Processes, laut FAQ für batchorientierte und flexible AuftragsfertigungTrack and Trace, OEE und Termintreue in Echtzeit, Probenpläne mit SPC, Low-Code-WerkzeugeÜbergang von der Charge zur Verpackung in einem DatensatzZum Profil →
Critical Manufacturing MESMES für diskrete High-Tech-FertigungEnterpriseauf AnfrageDiskret: MES für Hersteller diskreter Produkte in komplexen diskreten IndustrienBranchen laut Startseite Halbleiter, Elektronik, Medizinprodukte und IndustrieausrüstungMehrstufige Genealogie an einem Ihrer Produkte mit Varianten
FORCAM ENISCO MES FLEXFORCAM ENISCO, Hauptsitz BöblingenMittelstandauf AnfrageDiskret: bezeichnet sich als Smart-Factory-Experten für diskrete Fertigung, für Einzel- und SerienfertigungModulares Portfolio, das laut Hersteller jede Etappe der diskreten Fertigung abdeckt, Referenzen unter anderem AUDI und BorgWarnerAnbindung Ihrer ältesten Maschine und Kennzahl je ArbeitsplatzZum Profil →
GE Vernova Proficy Plant ApplicationsMOM-Software für Prozess, diskret und gemischtEnterpriseauf AnfrageAlle drei: One MES for process, discrete and mixed manufacturing laut ProduktseiteModule für OEE, Qualität mit SPC, Produktverfolgung und Batch Analysis nach ISA-88Batchauswertung und Stückverfolgung für dasselbe WerkZum Profil →
iTAC.MOM.SuiteiTAC Software AG, MontabaurMittelstandauf AnfrageDiskret: laut Hersteller weltweit bei Unternehmen der diskreten Fertigung im EinsatzFertigungsmanagementsystem unter anderem für Automotive, Elektronik und EMS, Medizintechnik, Metallindustrie und SpritzgussProzessverriegelung, die ein fehlerhaftes Teil am nächsten Arbeitsgang stoppt
Körber Werum PAS-XMES für Pharma und BiotechEnterpriseauf AnfrageProzess in Life Sciences: Digitalisierung der Pharma-, Biotech- sowie Zell- und GentherapieproduktionLife-Sciences-MES mit Anlagenintegration, auf der Herstellerseite genannte Kunden unter anderem AstraZeneca, Novo Nordisk und AmgenÜbergabe von der Herstellung an Verpackung und Serialisierung in Ihrem WerkZum Profil →
MPDV HYDRA XMPDV Mikrolab GmbH, Mosbach 1977Mittelstandauf AnfrageDiskret und Prozess: HYDRA X for Process für Chemie, Pharma, Lebensmittel und Kosmetik, laut Hersteller seit vielen Jahren auch in der diskreten Fertigung zu HauseRecipe Management als mApp, digitale Herstellvorschrift (MBR), elektronisches Chargenprotokoll (EBR)Herstellung und Stückfertigung im selben Werk mit einem DatenmodellZum Profil →
ProLeiT Plant iT und brewmaxxLeitsystem mit integriertem MESMittelstandauf AnfrageProzess: unter anderem Brauereien, Getränke, Lebensmittel, Molkerei, Farben und Lacke, Life Sciences, ChemieUnterstützt S88 und S95, Rezept- und Stücklistenverwaltung, Chargenrückverfolgung, ArchivierungWas vom MES-Teil bleibt, wenn das Leitsystem gewechselt wirdZum Profil →
SAP Digital ManufacturingCloud-MES von SAPEnterpriseauf AnfrageDiskret und Prozess: führt laut SAP-Schulung Fertigungsprozesse beider Industrien ausFertigungsaufträge mit Arbeitsplänen, Prozessaufträge mit Rezepten, Phasen und Ausbeuten, Produktionsmodell nach S88 oder S95Prozessauftrag aus Ihrem SAP-System bis zur AusbeutebuchungZum Profil →
Siemens Opcenter ExecutionEditionen Discrete und ProcessEnterpriseauf AnfrageDiskret und Prozess als getrennte Editionen: Discrete für Automotive, Luft- und Raumfahrt und Maschinenbau, Process für Konsumgüter, Lebensmittel und ChemieDiscrete: Verfolgung jeder Komponente, Änderungsmanagement. Process: Formeln und Rezepte, Haltbarkeit, Verpackung, Etikettierung und PalettierungWelche Edition ein hybrides Werk braucht und wie beide Daten teilenZum Profil →

Auszug, keine Marktübersicht und keine Rangfolge. Quellen: AVEVA MES, Critical Manufacturing, FORCAM ENISCO, GE Vernova Proficy Plant Applications, iTAC Software, Körber Life Sciences MES, MPDV HYDRA X for Process, ProLeiT integriertes MES, SAP Learning zu Digital Manufacturing und SAP Digital Manufacturing, Siemens Opcenter Execution Discrete und Process, Stand 10/2026. Auf den geprüften Herstellerseiten fanden wir keine Listenpreise, deshalb auf Anfrage. In diesem Auszug haben acht von zehn Anbietern ein Katalogprofil bei Find-Your-MES. Vorgehen zur Liste: MES Longlist, Fragen für die Vorauswahl: RFI-Fragebogen MES.

Demo-Testfälle

Zehn Testfälle,
die die Fertigungsart sichtbar machen.

Funktionslisten sagen wenig darüber, ob ein System Ihre Fertigungsart im Kern beherrscht oder sie über Individualentwicklung nachbildet. Senden Sie die Fälle, die zu Ihrer Fertigungsart gehören, mit eigenen Stammdaten vor dem Termin und bewerten Sie nur, was live im System gezeigt wird. Hybride Werke spielen alle zehn Fälle durch. Das Verfahren steht unter MES Demos bewerten. Die Fälle sind Vorschläge von Find-Your-MES.

TestfallFertigungsartErwartetes VerhaltenNachweis, den Sie verlangen
1 · SonderoptionDiskretEin Auftrag mit Sonderoption erzeugt Stückliste und Arbeitsplan des Auftrags ohne manuelles Kopieren.Auftragsstückliste mit Herkunft der Optionen
2 · Änderung im AuftragDiskretEine Konstruktionsänderung kommt während der Fertigung, bereits gefertigte Stücke behalten ihren Stand, offene erhalten den neuen.Änderungsstand je Seriennummer
3 · Seriennummer rückwärtsDiskretAus einer Seriennummer ergeben sich verbaute Komponenten, Arbeitsgänge, Prüfwerte und Nacharbeit.Vollständige Historie mit Zeitmessung
4 · SkalierungProzessEine Charge wird von 1.000 auf 650 kg skaliert, Fixmengen und Mindesteinwaagen bleiben korrekt.Steuerrezept mit Freigabe
5 · Stammrezept ändernProzessNach einer Änderung am Stammrezept bleibt ein bereits erzeugtes Steuerrezept unverändert.Versionshistorie beider Rezepte
6 · Split und AusbeuteProzessEine Charge wird auf zwei Behälter geteilt, beide erben Herkunft und Analysewerte, die Ausbeute je Stufe wird gegen den Korridor geprüft.Genealogie und Massenbilanz
7 · Bulk an drei PackaufträgeHybridEine freigegebene Bulkcharge wird auf drei Packaufträge verteilt, die Restmenge kommt als Teilcharge zurück.Mengenbilanz in Kilogramm und Stück
8 · Packung zur ChargeHybridAus einer Packungsseriennummer ergeben sich Bulkcharge, Rohstoffchargen und alle Paletten derselben Charge.Rückwärts- und Vorwärtssuche aus dem Live-System
9 · AggregationHybridFaltschachteln werden zu Bündel, Karton und Palette aggregiert, eine ausgeschleuste Packung wird sauber entaggregiert.Aggregationsbaum vor und nach der Ausschleusung
10 · Zwei KennzahlensystemeHybridEin Bericht zeigt Ausbeute der Herstellung und OEE der Linie für denselben Zeitraum, ohne Mengen doppelt zu zählen.Bericht mit offengelegter Rechenlogik

Für die Auswertung eignet sich eine gewichtete Bewertung, siehe Nutzwertanalyse MES. Die Vorauswahl vor den Demos beschreibt MES Shortlist und RFI. Weitere Prozessfälle stehen auf der Seite MES für Prozessfertigung.

Checkliste

Zwölf Prüfpunkte
für die Einordnung im Lastenheft.

Die Checkliste übersetzt die Inhalte dieser Seite in Anforderungen, die vor der Anbietersuche geklärt sein sollten. Die rechte Spalte zeigt, für welche Fertigungsart ein Punkt gilt. Wie daraus ein vollständiges Dokument wird, zeigt MES Lastenheft erstellen.

BereichPrüfpunktGilt für
EinordnungFertigungsart und Unterprofil mit dem Entscheidungsbaum bestimmt und im Lastenheft benanntAlle
DatenmodellFührendes Objekt festgelegt: Stückliste mit Arbeitsplan, Rezeptur nach ISA 88 oder beides mit BrückeAlle
StammdatenVarianten und Änderungsstände je Auftrag und SeriennummerDiskret, hybrid in der Konfektion
StammdatenRezeptur als versioniertes Objekt mit Formel, Prozedur und Skalierungsart je PositionProzess, hybrid
ÜbergabePackauftrag mit Bezug auf die freigegebene Bulkcharge, Füllmengenumrechnung und Rückbuchung von RestmengenHybrid
KennzahlenLeitkennzahlen nach ISO 22400 benannt, OEE und Ausbeute getrennt definiertAlle
RückverfolgungGranularität festgelegt: Seriennummer, Charge oder Packung mit AggregationAlle
RückverfolgungSplit, Merge und Restmengen mit Herkunft und AnalysewertenProzess, hybrid
SerialisierungErkennungsmerkmal nach VO (EU) 2016/161 und Aggregation bis zur Palette, wenn Arzneimittel verpackt werdenHybrid in Pharma
AutomatisierungSchnittstelle zum Leitsystem oder zur Batch-Steuerung, Abgrenzung nach ISA-95 Ebene 2 und 3Prozess, hybrid
MaschinendatenMaschinenanbindung mit Zuständen und Stückzahlen, bei Verpackungslinien Zustandsmodell nach PackML prüfenDiskret, hybrid
Daten und ArchivHistorian für Zeitreihen, Aufbewahrungsfristen und Datenexport nach Vertragsende geregeltAlle

Checkliste von Find-Your-MES, Stand 10/2026. Normstände siehe Abschnitt Normen und Referenzmodelle. Den Datenzugang nach Vertragsende sichern Sie mit den Punkten aus MES API, Exit und Datenhoheit, Vorlagen gibt es unter MES Werkzeuge und Vorlagen.

FAQ

Häufige Fragen
direkt beantwortet.

Was bedeutet MES nach Fertigungsart?

MES nach Fertigungsart heißt, ein Manufacturing Execution System danach auszuwählen, ob Ihr Werk in Stücken, in Chargen oder in beidem fertigt. Diskrete Fertigung arbeitet mit Stückliste, Arbeitsplan und Seriennummer, Prozessfertigung mit Rezeptur, Steuerrezept und Ausbeute, hybride Fertigung mit beidem und einem Übergabepunkt. Die Fertigungsart bestimmt das Datenmodell des MES, die Branche die Regelwerke und Nachweise. Den Einstieg in die Branchenachse bietet MES nach Branche und Fertigungsart.

Woran erkenne ich, ob meine Fertigung diskret, prozessual oder hybrid ist?

Der schnellste Test ist die Einheit, in der Ihr Werk die Tagesleistung meldet: Stück spricht für diskret, Kilogramm oder Liter für Prozess, beides für hybrid. Danach prüfen Sie, ob das Hauptprodukt über eine Stückliste oder eine Rezeptur beschrieben ist und wo das größte Qualitätsrisiko entsteht. Gibt es im eigenen Werk einen Schritt, an dem aus Masse Stück wird, und brauchen Sie davor und danach eigene Nachweise, sind Sie hybrid. Der Entscheidungsbaum auf dieser Seite führt in sechs Fragen zum Ergebnis.

Ist die Fertigungsart wichtiger als die Branche?

Beide Achsen sind nötig, sie beantworten aber verschiedene Fragen. Die Fertigungsart entscheidet, ob ein MES Ihre Daten überhaupt passend abbilden kann, die Branche, welche Nachweise, Audits und Kundenvorgaben es erfüllen muss. Ein Lebensmittelwerk braucht deshalb die Logik der hybriden Fertigung und die Anforderungen des Lebensmittelrechts zugleich. In der Auswahl klären Sie zuerst die Fertigungsart, weil sie die Longlist am stärksten eingrenzt.

Gilt VDI 5600 nur für die diskrete Fertigung?

Nein, VDI 5600 Blatt 1 beschreibt zehn MES-Aufgaben von Auftragsmanagement bis Energiemanagement ohne Festlegung auf eine Fertigungsart. Die Richtlinie in der Ausgabe Oktober 2016 versteht sich als Leitfaden für Entscheider, Projektteams und Anbieter und nennt ISA 95, IEC 62264, ISO 22400-2 und NAMUR NA 94 als parallele Vorhaben. Nur Blatt 3 zu den Schnittstellen zur Maschinensteuerung nennt die diskrete Fertigung als primären Anwendungsbereich. Mehr dazu unter VDI 5600 und MES.

Gilt ISA 95 auch für diskrete Fertigung?

Ja, ISA-95 ist laut ISA für diskrete, kontinuierliche und Logistikindustrien anwendbar und unabhängig von der Technologie. Das Modell ordnet das MES auf Ebene 3 zwischen Leitebene und ERP ein und beschreibt vor allem die Schnittstelle zwischen Ebene 3 und Ebene 4. Teil 1 erschien 2025 neu als ANSI/ISA-95.00.01-2025, international entspricht die Reihe IEC 62264. Eine Einführung bietet ISA 95 erklärt.

Was ändert die neue Ausgabe von ISA 88 für die MES-Auswahl?

IEC 61512-1, die internationale Fassung von ISA 88, erschien am 19. Februar 2026 in der zweiten Ausgabe und ersetzt die Fassung von 1997. Sie behält die Trennung von Rezept- und Ausrüstungsprozeduren bei, führt rezeptfähige Equipment Modules ein, verweist auf IEC 62264 und ergänzt ein Kapitel zu Vollständigkeit und Konformität. Für die Auswahl heißt das: Fragen Sie Anbieter, auf welche Ausgabe sich ihr Datenmodell bezieht, und lassen Sie sich die Modelle in der Demo zeigen, statt pauschale Konformität zu akzeptieren. Details stehen unter Rezeptsteuerung nach ISA 88.

Reicht ein diskretes MES für ein hybrides Werk?

Meist nicht ohne Zusatzaufwand, weil Rezeptur, Chargenmodell, Ausbeute und Reinigung im Datenmodell fehlen oder als Projektentwicklung entstehen. Ein diskretes MES kann genügen, wenn das Bulkprodukt zugekauft und im Werk nur abgefüllt oder verpackt wird und der Chargenbezug sauber geführt ist. Umgekehrt fehlen manchen Prozess-MES Serialisierung, Aggregation und Linien-OEE für die Verpackung. Prüfen Sie beides mit den Testfällen 7 bis 10 dieser Seite.

Welche Kennzahlen gehören zu welcher Fertigungsart?

In der diskreten Fertigung führen OEE, First Pass Yield und Durchlaufzeit, in der Prozessfertigung Ausbeute, Massenbilanz und Zykluszeit je Charge. Hybride Werke brauchen beide Systeme nebeneinander, Ausbeute in der Herstellung und OEE an der Verpackungslinie, ohne Mengen doppelt zu zählen. ISO 22400-2:2014 liefert Definitionen mit Formel, Zeitverhalten und Einheit und wird derzeit revidiert. Die OEE vertieft OEE nach ISO 22400.

Wie viele Unterprofile gibt es je Fertigungsart?

Eine feste Zahl gibt es nicht, die Unterprofile richten sich je Fertigungsart nach anderen Merkmalen. In der diskreten Fertigung unterscheiden Losgröße und Auftragsbezug, etwa Einzelfertigung, Serie und Variantenfertigung, in der Prozessfertigung die Fahrweise, etwa kontinuierlich, Batch und mehrstufige Reaktorprozesse. In der hybriden Fertigung zählt, wo und wie aus der Charge das Stück wird. Die Detailseiten beschreiben die Unterprofile mit ihren Schwerpunkten.

Können MES-Anbieter alle drei Fertigungsarten?

Einige Anbieter belegen das ausdrücklich, etwa mit getrennten Editionen für diskrete und Prozessfertigung oder einer Plattform für Prozess, diskret und gemischt. Andere positionieren sich klar für eine Fertigungsart. Eine Herstelleraussage ersetzt aber nicht den Nachweis am eigenen Fall, denn breite Versprechen entstehen oft über Konfiguration oder Individualentwicklung. Der Anbieterauszug dieser Seite zeigt, was die Hersteller selbst schreiben, die Testfälle zeigen, wie Sie es prüfen.

Wie unterstützt Find-Your-MES die Auswahl, und ist das neutral?

Find-Your-MES gleicht Ihr Fertigungsprofil anhand von über 80 Merkmalen mit über 110 MES-Systemen ab und liefert über das MES Matching in rund 6 Minuten eine begründete Shortlist. Im Selection Portal folgen Anforderungsmanager zum Anlegen, Priorisieren und Kennzeichnen von Ausschlusskriterien, Vorlagen und Anforderungsassistent, Requirement Intelligence mit Deep Check, Ranking, Szenarien und Präsentationen, IT-Systemlandschaft, Vertragsphase und der KI-Assistent Amatus. Find-Your-MES erhält keine Zahlung für Platzierungen, Matching und Ranking sind rein inhaltlich ohne gekaufte Positionen. Anbieter können qualifizierte Anfragen im Lead-Marktplatz erwerben, das beeinflusst das Ergebnis nicht.

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Aus über 110 MES-Systemen im Katalog und über 80 Merkmalen entsteht in rund 6 Minuten eine begründete Shortlist. Im Selection Portal legen Sie danach Fertigungsart, Datenmodell und Übergabepunkt als Anforderungen im Anforderungsmanager an, nutzen Vorlagen und Requirement Intelligence mit Deep Check, halten die Testfälle als Szenarien fest und führen Ranking, IT-Systemlandschaft, Vertragsphase und direkten Anbieterkontakt an einem Ort.

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