MES mit SAP-Integration.
Wer sauber an SAP andockt.
Ein MES (Manufacturing Execution System, Software zur Steuerung und Erfassung der laufenden Fertigung zwischen ERP und Maschine) mit SAP-Integration tauscht Fertigungsaufträge, Rückmeldungen und Materialdaten über eine dokumentierte Schnittstelle mit SAP S/4HANA oder SAP ERP aus. Kurzantwort für Fertigungsunternehmen im DACH-Raum: Am dichtesten an SAP liegt SAP Digital Manufacturing. Spezialisten wie FORCAM ENISCO, GFOS, MPDV, PROXIA oder FASTEC bringen eine eigene SAP-Schnittstelle mit, offene Systeme wie iTAC, Siemens Opcenter und DELMIA Apriso koppeln über Middleware.
Drei Wege zu SAP:
eigenes System, Adapter oder Middleware.
Die Gruppen beschreiben den Integrationsweg, keine Qualität. Wie ein MES technisch an SAP andockt, steht unter MES und SAP integrieren. Diese Seite beantwortet die andere Frage: Wer dockt wie an, und was ist belegt?
SAP eigene Systeme
- SAP Digital Manufacturing: Cloud-MES auf der SAP Business Technology Platform, ERP-Anbindung über SAP Cloud Integration und Cloud Connector
- SAP ME und SAP MII: On-Premise, Release 15.5 ist das letzte, Mainstream-Wartung bis 2027, Verlängerung bis Ende 2030, siehe SAP ME und SAP MII und SAP ME vs. SAP DM
- SAP S/4HANA Production Engineering and Operations: Fertigungsausführung im ERP-Kern, keine Schnittstelle nötig
- Stärke: ein Hersteller für ERP und Fertigung. Grenze: Funktionstiefe und Betriebsmodell prüfen, siehe SAP DM Alternative
Vorgefertigter SAP-Adapter
- FORCAM ENISCO: Modul Integrate4SAP über IDoc und HTTP-XML, Verbuchung in SAP PP und HR
- GFOS, PROXIA, FASTEC und Industrie Informatik: eigene SAP-Schnittstellen, deren Nachweis unterschiedlich belegt ist
- MPDV: SAP-Interface als Partner-App von msg systems im MIP Marketplace
- Stärke: gepflegter Standard, kurze Projektlaufzeit. Grenze: Objektumfang und Release-Stand sind Prüfpunkte
Offene Systeme über Middleware
- iTAC.MOM.Suite, Siemens Opcenter und DELMIA Apriso koppeln über offene Schnittstellen oder ein Integrationsprodukt
- Siemens führt die Anbindung mit Opcenter Connect MOM als eigenen Lizenz- und Betriebsposten
- Typische Wege: SAP Cloud Integration, SAP PI oder PO, Partner-Middleware
- Stärke: Funktionstiefe im Shopfloor. Grenze: Der Aufwand liegt im Mapping, die Objektliste gehört ins Angebot
Quellen: MES und SAP integrieren, FORCAM ENISCO im Profil, Siemens Opcenter im Profil, SAP Community (Stand Oktober 2026).
Zwölf Systeme im Auszug:
Integrationsweg, Release und Nachweis.
Der Auszug umfasst Systeme mit Profilseite auf Find-Your-MES und erkennbarem SAP-Bezug, nach Gruppen sortiert, ohne Wertung und nicht vollständig. Ein Häkchen im Feld Nachweis steht nur bei einer Zertifizierung mit Datum in einer SAP-Quelle oder Herstellermeldung, das Zeichen ≈ markiert Angaben ohne Datum oder Release. Fehlt eine SAP-Angabe in den geprüften Quellen, ist das eine Prüffrage und keine Aussage über Qualität.
| System | Gruppe | Integrationsweg | S/4HANA | Standardszenarien | Nachweis | Quelle und Stand | Profil |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| SAP Digital ManufacturingSAP SE, Walldorf | SAP eigen | SAP Cloud Integration und Cloud Connector, 17 IDoc-Typen, vorgefertigte Integration Flows | S/4HANA ab 1709, SAP ERP ab 6.0 EHP7, Aufträge aus ECC übergebbar | Eingehend Material, Stückliste, Arbeitsplan, Fertigungs- und Prozessauftrag, Charge, Prüflos. Ausgehend Warenbewegung, Rückmeldung, Prüfergebnis. Instandhaltung nicht genannt | ✓ Eigenprodukt von SAP, von SAP dokumentiert | SAP Integration Guide 2502 (16.02.2025), Feature Scope 2608 (16.08.2026) | Zum Profil → |
| SAP ME und SAP MII 15.5SAP SE, Walldorf | SAP eigen | Integrationsschicht SAPMEINT, On-Premise auf SAP NetWeaver | SAP ERP und S/4HANA, laut SAP dokumentiert | Integration zu SAP EWM und S/4HANA PEO ausgewiesen, Objektliste prüfen | ✓ Eigenprodukt von SAP, Mainstream-Wartung bis 2027, Verlängerung bis Ende 2030 | SAP Community, Stand 2024 | |
| SAP S/4HANA Production Engineering and OperationsSAP SE, Walldorf | SAP eigen | Keine Schnittstelle, Fertigungsausführung läuft im ERP-Kern | Nur mit S/4HANA, folgt dem Betriebsmodell des S/4HANA | Fertigungsausführung für komplexe Montage im ERP-Kern | ✓ Eigenprodukt von SAP, dokumentiert bis S/4HANA 2025 FPS01 | SAP Help Portal, Stand August 2026 | |
| FORCAM ENISCOFORCAM ENISCO GmbH, Böblingen | SAP-Adapter | Integrate4SAP über IDoc und HTTP-XML, Verbuchung in SAP PP und HR, Korrekturmodul | S/4HANA-Zertifizierung des FORCE IIoT Adapters, Adapter 2109 für SAP ECC, Release nicht genannt | Fertigungsauftrag und Rückmeldung über PP, Personalzeiten über HR. Charge, Qualität, Instandhaltung nicht ausgewiesen | ✓ Zertifizierung durch das SAP Integration and Certification Center, Meldung November 2021 | forcam-enisco.net, Meldung November 2021 | Zum Profil → |
| GFOS.Smart ManufacturingGFOS mbH, Essen | SAP-Adapter | SAP-Schnittstellen HR-PDC und PP-PDC, bidirektional, auch als Add-on in der SAP-Cloud | S/4HANA und RISE with SAP S/4HANA Cloud laut Logos, Release nicht genannt | PP-PDC: Aufträge, Rückmeldungen, Auftragsfortschritt, Ziele SAP PP und SAP PM. HR-PDC: Personalzeit. SAP QM über eigene Schnittstelle | ≈ Logos „SAP Certified Integration“ ohne Datum und Release, Meldung vom 27.07.2022 betrifft SAP-Cloud-Lösungen für Personalwesen | gfos.com, Stand Oktober 2026 | |
| MPDV HYDRA XMPDV Mikrolab GmbH, Mosbach | SAP-Adapter | SAP-Interface als Partner-mApp von msg systems im MIP Marketplace, Basis SAP PP-PDC | Release für HYDRA X nicht genannt, Vorgänger HYDRA 8 zertifiziert | Aufträge, Material, Ressourcen, Feinplanung, Feldbibliothek für MM, PP, WM und IH. Rückmeldung und Qualität nicht ausgewiesen | ≈ Zertifizierung gilt für HYDRA 8 (Meldung vom 14.12.2016), für HYDRA X keine Angabe | mpdv.com, Stand Oktober 2026, Meldung Dezember 2016 | Zum Profil → |
| PROXIA MESPROXIA Software AG, Forstinning | SAP-Adapter | Realtime-Connector mit standardisierter ERP-Kommunikation, SAP eines mehrerer Ziele | Release auf den Herstellerseiten nicht genannt | Objektumfang für SAP nicht ausgewiesen, Objektliste für Ihre Version anfordern | ≈ Zertifizierte Schnittstellen seit 2005, 2021 erneut zertifiziert laut Historie, Produkt und Release nicht genannt | proxia.com, Stand Oktober 2026 | Zum Profil → |
| Industrie Informatik cronetworkIndustrie Informatik, Österreich | SAP-Adapter | Schnittstellentechnik nicht beschrieben | Zertifizierung für S/4HANA nicht genannt | Objektumfang nicht ausgewiesen | ≈ „Powered by SAP NetWeaver“ im Jahr 2004, spätere Zertifizierungen nicht genannt | industrieinformatik.com, Stand Oktober 2026 | Zum Profil → |
| FASTEC 4 PROFASTEC GmbH, Paderborn | SAP-Adapter | ABAP-Add-on für SAP S/4HANA, laut Profil SAP PP-PDC und eigene Bausteine für die Feinplanung | S/4HANA, On-Premises oder Private Cloud, Release nicht genannt | Objektumfang nicht ausgewiesen, Feinplanung über eigene Bausteine | ≈ Meldung zur Zertifizierung des Add-ons und Logo, ohne Datum und Release | fastec.de, Stand Oktober 2026 | Zum Profil → |
| iTAC.MOM.SuiteiTAC Software AG, Montabaur | Offen | Offene Architektur, ERP-Integration allgemein beschrieben, SAP-Konnektor nicht benannt | nicht ausgewiesen | nicht ausgewiesen, Standardkonnektor oder Projektarbeit klären | Kein Nachweis: keine SAP-Zertifizierung und keine SAP-Angabe auf der Produktseite | itacsoftware.com, Stand Oktober 2026 | |
| Siemens OpcenterSiemens AG, Berlin und München | Offen | Opcenter Connect MOM als eigenes Integrationsprodukt für heterogene Systeme einschließlich ERP | nicht ausgewiesen | Objekte, Richtung und Takt schriftlich verlangen | Kein Nachweis: keine SAP-Zertifizierung in den geprüften Quellen, Connect MOM ist eigener Lizenz- und Betriebsposten | Profil Siemens Opcenter, Stand 2026 | Zum Profil → |
| DELMIA AprisoDassault Systèmes, Vélizy-Villacoublay | Offen | Business Integrator, die Dokumentation 2025 führt einen SAP Business Connector Guide | nicht ausgewiesen | Über 40 Standardanschlusspunkte zu ERP, SAP-Objekte nicht ausgewiesen | Kein Nachweis: keine SAP-Zertifizierung in den geprüften Quellen | 3ds.com, Stand Oktober 2026 | Zum Profil → |
Quelle: Find-Your-MES, Sectorlens GmbH, Stand Oktober 2026. Die Tabelle gibt Herstellerangaben und SAP-Dokumentation wieder. Eine Zertifizierung gilt je Szenario und Release: Lassen Sie sich Nummer, Datum, Szenario und Release schriftlich geben. Weitere Systeme finden Sie im MES-Anbietervergleich DACH und im Katalog. Bewertungen und Schätzungen von Vergleichsportalen nutzen wir nicht.
Hinter dem Matching steht ein ganzes Portal
Erfassen Sie die Anforderungen aus dieser Seite im Selection Portal: SAP-Release und Edition, Objektliste je Richtung, Fertigungsauftrag, Rückmeldung, Material und Charge, Qualität und Instandhaltung. Dort halten Sie Ihre IT-Systemlandschaft fest und sehen, welche Anbieter jede Anforderung erfüllen, bevor Sie in die Demo mit SAP Digital Manufacturing oder einem Spezialisten gehen.
Anforderungsmanager
Anforderungen anlegen, priorisieren und Ausschlusskriterien markieren. Der Einstieg, wenn Ihre Anforderungen noch unscharf sind.
Vorlagen und Anforderungsassistent
Vorformulierte Anforderungen einzeln oder als Paket übernehmen, statt mit einer leeren Liste zu starten.
Requirement Intelligence und Deep Check
Die KI schlägt Anforderungen für Ihr Unternehmen vor und deckt Lücken in Ihrer Auswahl auf.
Ranking
Anbieter anhand Ihrer Anforderungen vergleichen, bewerten und Notizen festhalten.
Szenarien und Präsentationen
Praxisnahe Anwendungsfälle definieren, Anbieterpräsentationen planen und live bewerten.
IT Systemlandschaft
Vorhandene Systeme und Schnittstellen erfassen, damit die Integration von Anfang an mitgedacht ist.
Vertragsphase
Angebote und Verträge prüfen, mit Checkliste und KI Vertragsanalyse.
Amatus, der KI Assistent
Fragen im Auswahlprojekt direkt im Portal klären, mit klaren Hinweisen zu den Grenzen der KI.
Die Matching Engine liefert die erste Orientierung, das Selection Portal begleitet Sie danach durch das gesamte Auswahlprojekt. Bei Unsicherheit über Ihre Anforderungen starten Sie mit dem Anforderungsmanager und den Vorlagen. Find-Your-MES erhält keine Zahlung für Platzierungen, Matching und Ranking sind rein inhaltlich.
Wann SAP DM,
wann ein Spezialist?
SAP Digital Manufacturing passt, wenn
Ein Hersteller für ERP und Fertigung
SAP Digital Manufacturing spart eine zweite Vertrags- und Releasebeziehung, die Integration pflegt SAP selbst. SAP Digital Manufacturing im Profil ordnet Passung und Grenzen ein.
- S/4HANA ist das führende ERP, die IT arbeitet Cloud-first und kennt die SAP Business Technology Platform
- Sie wollen SAP Cloud Integration ab Werk nutzen, statt die Integration selbst zu bauen
- Sie lösen SAP ME oder SAP MII ab, siehe SAP ME vs. SAP DM
- Grenzen: Ein vollwertiges APS ist laut MPDV vs. SAP DM nicht belegt, Personalzeit und CAQ prüfen
Abo, Preise auf Anfrage, Einordnung unter SAP DM Kosten
Ein MES-Spezialist passt, wenn
Shopfloor-Tiefe vor SAP-Nähe
Spezialisten bringen Funktionstiefe mit, die ein ERP-Hersteller in dieser Breite nicht abbildet. Dafür tragen Sie die Schnittstelle als eigenen Posten.
- On-Premise-Betrieb, mehrere ERP-Systeme oder Werke mit unterschiedlichem Stand sind gesetzt
- Feinplanung, Maschinendaten, Personalzeit oder Traceability sollen tiefer sein als im SAP-Standard, Vergleiche: MPDV vs. SAP DM, Siemens Opcenter vs. SAP DM, SAP DM vs. DELMIA Apriso
- Die Fertigung soll bei SAP-Wartungsfenstern weiterlaufen
- Grenzen: Objektumfang, Release-Stand und Pflege schriftlich festlegen
Preise auf Anfrage, Anbindung siehe Kosten unten
Gestaffelt je Werk
SAP im Kern, Spezialsystem am Rand
Nach Zukäufen entscheiden viele je Werk, siehe Weg 03 in MES und SAP integrieren.
- Kennzahlendefinitionen über alle Werke gleich halten
- Schnittstellen begrenzen und einen Betreiber festlegen
Neutral per Matching prüfen
Quellen: SAP DM Alternative, SAP DM Kosten, SAP DM vs. DELMIA Apriso (Stand Oktober 2026).
Was „Standard“ heißt:
fünf Szenarien im Check.
Die Spalte Standardszenarien ist nur so gut wie ihre Quelle. Hier steht, was Sie je Szenario verlangen sollten und welche Systeme im Auszug es dokumentieren. Fehlerbilder im Betrieb beschreibt MES und SAP integrieren.
Vom Auftrag in SAP zum Terminal
SAP Digital Manufacturing nimmt Fertigungs- und Prozessaufträge ein, auch Planaufträge stehen unter den IDoc-Typen. FORCAM ENISCO bucht über SAP PP, GFOS und MPDV nutzen die PP-PDC-Basis. Bei iTAC, Siemens Opcenter und DELMIA Apriso ist der Objektumfang nicht beziffert.
- Auftragsänderung, Stornierung nach Freigabe und Teilmengen als Testfall verlangen
- Planaufträge nicht wie feste Aufträge in die Feinplanung und Feinsteuerung laufen lassen
Vom Shopfloor zurück nach SAP
SAP nennt für Digital Manufacturing Mengen- und Leistungsrückmeldungen als ausgehendes Objekt. GFOS beschreibt Istdaten und Auftragsfortschritt, FORCAM ENISCO die Verbuchung in PP und HR. Zeitpunkt und Quittung der Buchung nennt keine geprüfte Herstellerseite.
- Maximale Verzögerung als messbares Abnahmekriterium festschreiben
- Wiederholungen müssen mit eindeutigem Schlüssel verworfen werden, mehr unter BDE und MDE im MES
Stammdaten, Bewegungen, Chargenmerkmale
SAP Digital Manufacturing führt Materialien und Chargenmerkmale als eingehende, Warenbewegungen und Chargen als ausgehende Objekte. MPDV nennt Materialdaten in der Partner-mApp. Bei Charge und Genealogie zählen die Nummernkreise: Zwei Systeme dürfen nicht zwei Chargennummern vergeben.
- Alternativmengeneinheiten und werksspezifische Sichten prüfen
- Rückverfolgung bis zur Charge: Traceability im MES und Chargenrückverfolgung und Genealogie
Prüflos, Prüfergebnis, Verwendungsentscheid
SAP Digital Manufacturing nimmt Prüflose ein und gibt Prüfergebnisse zurück. GFOS nennt zusätzlich eine eigene Schnittstelle zu SAP QM. Bei den übrigen Systemen im Auszug ist ein Qualitätsobjekt in den geprüften Quellen nicht ausgewiesen.
- Klären, wo der Verwendungsentscheid fällt, damit keine Doppelarbeit entsteht
- Prüfmerkmale mit Einheit und Nachkommastellen testen, siehe Qualitätsmanagement im MES
Störmeldung bis Wartungsauftrag
GFOS nennt SAP PM als Ziel der PP-PDC-Schnittstelle, MPDV führt IH-Prozesse in der Feldbibliothek. Bei SAP Digital Manufacturing ist Instandhaltung nicht als Objekt genannt. PROXIA liefert mit TPM.web ein eigenes Modul, ob es SAP PM ergänzt oder ersetzt, ist eine Architekturfrage.
- Ein führendes Instandhaltungssystem festlegen, sonst entsteht Doppelpflege
- Abgrenzung: MES und CMMS und MES für Instandhaltung
Quellen: SAP ME und SAP MII (Feature Scope Description 2608), GFOS SAP-Schnittstelle, MPDV mApp msg systems, FASTEC (Stand Oktober 2026).
Fünf Schritte,
bevor Sie einem Adapter glauben.
SAP-Release und Edition festhalten
Notieren Sie S/4HANA-Release, Edition (On-Premise, Private oder Public Cloud), ECC-Reste und Middleware, also SAP Cloud Integration oder SAP PI und PO. Ohne diese Angaben sind Zusagen nicht vergleichbar.
Objektliste je Richtung schreiben
Legen Sie je Datenobjekt Richtung, Frequenz und führendes System fest. Die Vorlage steht unter MES und SAP integrieren.
Nachweis schriftlich anfordern
Verlangen Sie Zertifikatsnummer, Datum, Szenario und SAP-Release. Fehlt der Nachweis, gilt die Angabe als Standardschnittstelle laut Anbieter und wird wie eine Projektannahme behandelt.
Die zwölf Fragen stellen
Stellen Sie die zwölf Fragen aus MES und SAP integrieren schriftlich und lassen Sie die Antworten Anlage zum Angebot werden, dazu Referenzen auf demselben Releasestand.
Demo mit Ihren SAP-Daten
Lassen Sie je Kandidat einen Fertigungsauftrag aus Ihrem Testsystem laden, zurückmelden und einen Fehlerfall durchspielen. Hinweise stehen unter MES-Demos bewerten, die Gewichtung leistet eine Nutzwertanalyse für MES.
Quellen: MES und SAP integrieren, RFI-Fragebogen für MES (Stand Oktober 2026).
Was die Anbindung
je Weg kostet.
Erfahrungswerte von Find-Your-MES aus Auswahlprojekten im DACH-Raum für ein Werk und mittleren Objektumfang. Alle Szenarien stehen unter MES und SAP integrieren, Gesamtkosten unter MES-Kosten.
| Anbindungsweg | Erstintegration | Externe Kosten einmalig | Pflege pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Gepflegter StandardconnectorIDoc und BAPI über RFC | 20 bis 45 PT | 25.000 bis 60.000 € | 4 bis 8 PT |
| Zertifizierte PartnerintegrationObjektumfang aus dem Standard | 15 bis 40 PT | 20.000 bis 55.000 € | im Wartungsvertrag |
| Projektentwicklung ohne StandardIDoc und BAPI über RFC | 60 bis 150 PT | 70.000 bis 200.000 € | 10 bis 20 PT |
| Anpassung bei ReleasewechselSAP-Release oder S/4HANA-Umstieg | 10 bis 40 PT | 12.000 bis 55.000 € | entfällt |
Erfahrungswerte von Find-Your-MES, keine Herstellerangaben, PT steht für Personentage. Die Zeile Partnerintegration gilt nur bei unverändertem Standard, jede Erweiterung verschiebt Sie in die Zeile Projektentwicklung. Herstellerpreise: SAP DM Kosten (Stand Oktober 2026).
Häufige Fragen
direkt beantwortet.
Welches MES passt am besten zu SAP?
Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht, sie hängt von Ihrem SAP-Stand und Ihren Prozessen ab. Technisch am dichtesten liegt SAP Digital Manufacturing, weil SAP die Integration selbst dokumentiert und pflegt. Bei Spezialisten zählen der Umfang des Standardconnectors und Referenzen auf Ihrem Release. Eine neutrale Shortlist liefert das MES-Matching.
Welche MES-Anbieter haben eine SAP-Zertifizierung mit Datum?
Mit Datum belegt sind in diesem Auszug die Zertifizierung des FORCAM FORCE IIoT Adapters durch das SAP Integration and Certification Center (Meldung November 2021), die S/4HANA-Zertifizierung von MPDV HYDRA 8 (14. Dezember 2016), die NetWeaver-Zertifizierung von Industrie Informatik (2004) und die PROXIA-Angaben aus 2005 und 2021. GFOS und FASTEC nennen Logos ohne Datum und Release. Für iTAC, Siemens Opcenter und DELMIA Apriso steht keine SAP-Zertifizierung in den geprüften Quellen.
Was bedeutet SAP-zertifiziert bei einem MES wirklich?
Eine Zertifizierung gilt für ein Szenario, eine Technologie und einen SAP-Release, nicht für das ganze Produkt. Lassen Sie sich Nummer, Datum, Szenario und Release geben, sonst sprechen wir von einer Standardschnittstelle laut Anbieter. Die Prüffragen stehen in MES und SAP integrieren.
Funktioniert ein MES mit S/4HANA und mit SAP ECC?
Das hängt vom Anbieter und vom Release ab. SAP nennt für SAP Digital Manufacturing als Mindeststand S/4HANA ab 1709 oder SAP ERP 6.0 EHP7, einzelne Funktionen setzen S/4HANA voraus. FORCAM ENISCO erneuerte 2021 den Adapter 2109 für SAP ECC. Planen Sie den Umstieg auf S/4HANA als Kostenposten ein.
Ist SAP Digital Manufacturing das einzige MES, das ab Werk an SAP andockt?
Nein. SAP Digital Manufacturing hat als SAP-Produkt vorgefertigte Integration Flows über SAP Cloud Integration. FORCAM ENISCO, GFOS, MPDV, PROXIA und FASTEC bringen eigene SAP-Schnittstellen oder Add-ons mit, die der Anbieter pflegt. Der Unterschied: Wer trägt die Roadmap und passt bei einem Releasewechsel an? Beides gehört ins Angebot.
Was passiert mit der SAP-Schnittstelle, wenn SAP ME und MII auslaufen?
Release 15.5 ist das letzte von SAP ME und SAP MII. Laut SAP Community läuft die Wartung bis Ende 2030, die Mainstream-Wartung endet 2027. Die Feldzuordnungen der Integrationsschicht SAPMEINT müssen im Zielsystem nachgebaut werden. Zielsysteme und Fristen beschreiben SAP ME und SAP MII und SAP DM Alternative.
Wann lohnt ein Spezialist statt SAP Digital Manufacturing?
Ein Spezialist lohnt, wenn On-Premise-Betrieb, mehrere ERP-Systeme oder mehr Tiefe bei Feinplanung, Maschinendaten oder Personalzeit gefordert sind. Dafür tragen Sie die Schnittstelle als eigenen Posten. Die Vergleiche MPDV vs. SAP DM und Siemens Opcenter vs. SAP Digital Manufacturing zeigen die Unterschiede.
Was kostet die Anbindung eines MES an SAP?
Listenpreise gibt es nicht, der Aufwand hängt von Objektumfang, SAP-Stand und Reife des Connectors ab. Erfahrungswerte von Find-Your-MES: 15 bis 45 Personentage und 20.000 bis 60.000 € externe Kosten bei gepflegtem Standard, 60 bis 150 Personentage und 70.000 bis 200.000 € bei Projektentwicklung, dazu Pflege und Releasewechsel.
Woran erkenne ich, ob ein Anbieter die SAP-Integration im Griff hat?
Ein Anbieter, der die Integration beherrscht, beantwortet die zwölf Fragen schriftlich innerhalb weniger Tage, nennt Referenzen auf Ihrem Releasestand und räumt offen ein, wo eine Zertifizierung fehlt. Hilfreich ist die Demo mit Ihren SAP-Daten, siehe MES-Demos bewerten.
Cloud oder SAP gesetzt?
Diese Systeme passen dazu.
Die Übersichten ordnen MES Anbieter nach Betriebsmodell und SAP-Anbindung, jeweils mit Quelle und Stand.
Das MES für Ihre
SAP-Landschaft finden.
Unser Matching prüft über 110 MES-Systeme anhand von über 80 Merkmalen und liefert in rund 6 Minuten eine neutrale Shortlist. Im Selection Portal erfassen Sie IT-Systemlandschaft und Anforderungen und nehmen direkten Kontakt zu Anbietern auf.