MPDV Kosten & Lizenzmodell

MPDV Kosten und Lizenzmodell: was Sie vor dem Angebot wissen sollten

MPDV Kosten sind eine der meistgesuchten Fragen im Vorfeld einer MES-Einführung, doch die MPDV Mikrolab GmbH (Hersteller des Manufacturing Execution Systems HYDRA X, Sitz in Mosbach, Baden-Württemberg, 530 Mitarbeitende, über 45 Jahre Projekterfahrung, Stand 2026) veröffentlicht keine Preisliste. Für Fertigungsunternehmen im DACH-Raum, die HYDRA X, das Advanced-Planning-System FEDRA oder die Manufacturing Integration Platform (MIP) evaluieren, bedeutet das: Das Lizenzmodell muss aus öffentlich zugänglichen Quellen rekonstruiert werden, bevor das erste Angebotsgespräch stattfindet. Diese Seite ordnet ein, was MPDV öffentlich zu Lizenzierung, Modulstruktur und Bereitstellung kommuniziert, was Sectorlens aus eigenen Auswahlprojekten seit 2022 als Kostentreiber beobachtet, und welche Fragen im Vertriebsgespräch offen bleiben.

530
Mitarbeitende bei der MPDV Mikrolab GmbH, Mosbach (Herstellerangabe, Stand 2026)
2.430
HYDRA-Installationen weltweit (Herstellerangabe, Stand 2026)
2
öffentlich dokumentierte Lizenzmetriken für HYDRA X: User- und Device-Lizenzen (shop.mpdv.com, Stand 2026)
3
Produktschichten mit eigener Kostenlogik: HYDRA X, FEDRA, MIP (Herstellerangabe, Stand 2026)
Lizenzmodell
HYDRA X
FEDRA
MIP
TCO
Kosten 2026
Lizenzmodell

Keine Preisliste, zwei dokumentierte Lizenzmetriken

Auf den öffentlichen Produktseiten von mpdv.com nennt die MPDV Mikrolab GmbH weder Preise noch einen Online-Konfigurator für HYDRA X. Der herstellereigene Webshop unter shop.mpdv.com zeigt jedoch, wie das Lizenzmodell strukturiert ist, auch wenn die konkreten Beträge dort nicht öffentlich einsehbar sind. Wer die Details zu Unternehmen, Zertifizierungen und Branchenfokus von MPDV sucht, findet sie im MPDV-Anbieterprofil, das hier bewusst nicht wiederholt wird.

ElementWas öffentlich dokumentiert istOffene Frage
User-Lizenzen (HYDRA X)Eigene Shop-Kategorie unter shop.mpdv.com/Software/HYDRA-X/User-Lizenzen/ (Stand August 2026)Named User oder Concurrent User, Mindestabnahme, Staffelpreise
Device-Lizenzen (HYDRA X)Eigene Shop-Kategorie unter shop.mpdv.com/Software/HYDRA-X/Device-Lizenzen/ (Stand August 2026)Lizenzierung pro Maschine, pro Linie oder pro Werk
HYDRA 8 (Vorgänger)H8-Lizenzen und H8-Testlizenzen für Quality Management, Manufacturing und HR weiterhin im Shop gelistet (shop.mpdv.com, Stand 2026)Migrationsfenster und Konditionen für Bestandskunden
KaufmodellSubscription oder Kauf/Perpetual wird auf den öffentlichen Seiten nicht benanntAbrechnungslogik Prüffrage
PreistransparenzShop-Zugang erfordert Registrierung; das Konto wird laut MPDV „nach der Registrierung von uns freigeschaltet" (shop.mpdv.com, Stand 2026)Kein Selbstbedienungs-Checkout ohne Freischaltung

Rechercheergebnis: MPDV veröffentlicht weder eine Preisliste noch einen Konfigurator für HYDRA X, FEDRA oder MIP. Verkauft wird ausschließlich über den registrierungspflichtigen Webshop und das persönliche Vertriebsgespräch (mpdv.com und shop.mpdv.com, Stand August 2026).

Modulstruktur

Drei Produktschichten, drei Kostenlogiken

HYDRA X, FEDRA und MIP sind eigenständig positionierte Produkte mit jeweils eigener Modulstruktur. Für die Kostenschätzung ist wichtig, welche Schicht welchen Funktionsumfang trägt und wo öffentlich unklar bleibt, wie Zusatzmodule abgerechnet werden. Wie sich HYDRA X funktional und im Marktkontext gegen andere Systeme im DACH-Raum einordnet, zeigt der MES-Anbietervergleich DACH 2026/2027.

Ebene 1 · MES

HYDRA X

Acht Funktionsbereiche laut mpdv.com (Stand 2026): Order Management, Resource Management, Material Management, Assembly Management, Quality Management, HR Management, Information Management, AI Suite.

Kostenlogik: MPDV beschreibt die Architektur als modular und skalierbar sowie beliebig erweiterbar. Ob einzelne Module separat lizenziert werden oder nur als Paket, ist öffentlich nicht dokumentiert.

  • Modulare Erweiterbarkeit laut Hersteller
  • Acht dokumentierte Funktionsbereiche
  • Lizenzstufe pro Modul: Prüffrage
Ebene 2 · APS

FEDRA

Eigenständig vermarktetes Advanced-Planning-and-Scheduling-System mit sechs Funktionskategorien, darunter Detailed Scheduling und Advanced Resource Planning, sowie Reinforcement Learning als KI-Verfahren (mpdv.com, Stand 2026).

Kostenlogik: Öffentlich nicht dokumentiert, ob FEDRA nur in Kombination mit HYDRA X oder auch standalone lizenziert wird.

  • Sechs Funktionskategorien laut Hersteller
  • KI-gestützte Feinplanung
  • Kopplung an HYDRA X: Prüffrage
Ebene 3 · Integration

MIP

Manufacturing Integration Platform, laut MPDV die zentrale Informations- und Datendrehscheibe in der Produktion, verbindet Shopfloor, Fertigungs-IT und ERP über ein gemeinsames Informationsmodell (mpdv.com, Stand 2026).

Kostenlogik: mApps aus dem MIP Marketplace (App-Store-Prinzip, rund 50 Partnerunternehmen im Ökosystem) sind potenziell eigene Kostenblöcke, Preise dafür sind nicht öffentlich gelistet.

  • Betriebsmodell laut Hersteller: Cloud oder On-Premise
  • App-Store-Ökosystem mit ca. 50 Partnern
  • mApp-Preise: Prüffrage
Skalierung

Was wächst, wenn Ihr Werk wächst?

Aus den öffentlich sichtbaren Shop-Kategorien und Unternehmenszahlen lässt sich ableiten, entlang welcher Achsen die Kosten bei MPDV mitwachsen dürften, auch wenn MPDV selbst keine Formel dazu veröffentlicht.

SkalierungsachseWas öffentlich belegt istWas zu klären ist
NutzerzahlUser-Lizenzen als eigene Shop-Kategorie bestätigen eine nutzerbasierte Komponente (shop.mpdv.com, Stand 2026)Named User oder Concurrent User, Rabattstaffel ab welcher Zahl
Maschinen/GeräteDevice-Lizenzen als eigene Shop-Kategorie; 135.000 Maschinenanbindungen weltweit laut Herstellerangabe (mpdv.com, Stand 2026) zeigen, dass Skalierung auf Maschinenebene im Feld etabliert istLizenzierung pro Maschine, pro Linie oder pro Werk
Standorte/WerkeKeine öffentliche Aussage zu Mehrwerks- oder MehrmandantenlizenzierungRahmenverträge für mehrere Werke, separate MIP-Instanz je Standort
mApps/IntegrationenMIP Marketplace mit rund 50 Partnerunternehmen zeigt ein wachsendes App-Angebot (mpdv.com, Stand 2026)Skaliert die Zahl genutzter mApps die Plattformkosten
Implementierung

Der Teil, den MPDV nicht beziffert: Ihr interner Aufwand

Lizenzkosten sind nur ein Teil der Rechnung. Die folgenden Einschätzungen stammen aus eigenen MES-Auswahlprojekten von Sectorlens seit 2022, nicht von MPDV, und sind entsprechend gekennzeichnet. Die zugrunde liegende Methodik steht ausführlich unter MES-Kosten und TCO und MES einführen: Phasen, Rollen, Erfolgsfaktoren.

Sectorlens-Einschätzung

Rollout-Aufwand

Nach der allgemeinen Sectorlens-Kostenmethodik liegt der Implementierungsaufwand bei vergleichbaren modularen MES-Systemen typischerweise beim 0,8- bis 2,0-Fachen des Lizenzwerts.

Bei HYDRA X mit acht dokumentierten Funktionsbereichen ist eher mit dem oberen Ende dieser Spanne zu rechnen, weil jedes zusätzlich gebuchte Modul eigene Konfiguration und Tests benötigt.

Sectorlens-Einschätzung, keine MPDV-Angabe
Herstellerangabe + Einschätzung

Maschinenanbindung

135.000 dokumentierte Maschinenanbindungen weltweit (mpdv.com, Stand 2026) zeigen, dass die Anbindungstiefe von HYDRA X in der Praxis etabliert ist.

Der Aufwand pro Anlage hängt laut Sectorlens-Erfahrung stark von der vorhandenen Steuerungslandschaft und dem Alter des Maschinenparks ab.

Sectorlens-Einschätzung, keine MPDV-Angabe
Sectorlens-Methodik

Rollenklärung und Change

Ein modulares System wie HYDRA X mit acht Funktionsbereichen berührt entsprechend viele Fachabteilungen, von Qualität bis HR.

Die Sectorlens-Methodik zu Rollen, Phasen und Erfolgsfaktoren einer MES-Einführung gilt unverändert auch für MPDV-Projekte.

Vgl. MES einführen: Phasen, Rollen, Erfolgsfaktoren
Wartung & TCO

Support ist ein eigener Kostenblock

Neben Lizenz und Implementierung läuft bei jedem MES ein laufender Kostenblock aus Wartung, Support, Updates und Training mit. MPDV beziffert diesen Block auf den öffentlichen Seiten nicht, zeigt aber über den Webshop, welche Leistungen grundsätzlich buchbar sind.

KostenblockWas öffentlich belegt istEinordnung
TrainingEigene Shop-Kategorie „Training" mit Kursen und Live-Classes für HYDRA und HYDRA X (shop.mpdv.com, Stand 2026)Preis: Prüffrage
Services/BeratungBuchbare Beratungs- und Serviceleistungen im Webshop, laut MPDV auch online buchbar (shop.mpdv.com, Stand 2026)Preis: Prüffrage
WartungsvertragInhalt wie Reaktionszeiten, Patch-Umfang und Updates auf den öffentlichen Seiten nicht dokumentiertInhalt: Prüffrage
Migrationsfenster HYDRA 8 zu XBeide Generationen parallel im Shop gelistet (shop.mpdv.com, Stand 2026)Frist: Prüffrage
Mehrjahres-TCONach Sectorlens-Erfahrung aus MES-Auswahlprojekten liegt Wartung/Support bei vergleichbaren Anbietern häufig bei 16 bis 22 Prozent des jährlichen Lizenzwerts16–22 %/Jahr*

*Erfahrungswerte aus Sectorlens-Auswahlprojekten seit 2022, keine Listenpreise von MPDV. Ausführliche Methodik unter MES-Kosten und TCO.

Rechenbeispiel

Die Sectorlens-Formel auf Ihre eigene Lizenz angewendet

MPDV nennt keinen Grundpreis, deshalb lässt sich keine Euro-Summe vorrechnen. Was sich aus den oben zitierten Sectorlens-Erfahrungswerten aber bauen lässt, ist eine Formel: Sobald Sie im Angebotsgespräch eine konkrete Jahreslizenz X von MPDV genannt bekommen, tragen Sie sie in die folgende Tabelle ein und erhalten eine belastbare Drei-Jahres-Spanne.

PositionFormel (X = Ihre HYDRA-X-Jahreslizenz laut Angebot)Ergebnis
Jahr 1 · LizenzXX
Jahr 1 · ImplementierungSectorlens-Spanne 0,8 bis 2,0 mal X, oberes Ende bei vielen gebuchten Modulen0,8X–2,0X
Jahr 1 · Wartung/SupportSectorlens-Erfahrungswert 16 bis 22 Prozent von X0,16X–0,22X
Jahr 1 gesamtSumme der drei Zeilen oben1,96X–3,22X
Jahr 2 und Jahr 3, je JahrLizenz X plus Wartung 16 bis 22 Prozent von X1,16X–1,22X
Drei-Jahres-TCO gesamtJahr 1 plus Jahr 2 plus Jahr 34,28X–5,66X

Rechnerische Ableitung aus den weiter oben zitierten Sectorlens-Erfahrungswerten (0,8 bis 2,0-fache Implementierung, 16 bis 22 Prozent Wartung pro Jahr), keine MPDV-Angabe und kein Angebot. Ausführliche Methodik unter MES-Kosten und TCO, zur Implementierungslogik im Detail siehe MES-Implementierungskosten.

Versteckte Kostentreiber

Was im Lizenzpreis meist nicht enthalten ist

Lizenz, Implementierung und Wartung sind die drei Blöcke, die MPDV selbst über die Shop-Struktur andeutet. In der Praxis von Sectorlens-Auswahlprojekten tauchen daneben regelmäßig drei weitere Kostentreiber auf, zu denen MPDV auf den öffentlichen Seiten keine Aussage trifft.

Integrationsaufwand

ERP-/SAP-Anbindung

MIP positioniert sich laut mpdv.com (Stand 2026) explizit als Integrationsschicht zwischen Shopfloor und ERP-Systemen über ein gemeinsames Informationsmodell.

Wie aufwendig die konkrete SAP-Anbindung ausfällt und ob sie im HYDRA-X-Preis enthalten ist, hängt vom gewählten Szenario ab. Details dazu in MES-SAP-Integration: Szenarien und Aufwand und in der Abgrenzung MES vs. ERP.

Vertiefung: MES-SAP-Integration
Hardware

Shopfloor-Terminals und Endgeräte

MES-Einführungen erfordern regelmäßig neue Erfassungsterminals, Scanner oder Tablets an den Maschinen, zusätzlich zur reinen Softwarelizenz.

MPDV listet dazu weder im Webshop noch auf den Produktseiten Preise. Ob Hardware im Projektangebot enthalten ist oder separat beschafft werden muss, ist eine der Fragen aus der Checkliste weiter unten.

Prüffrage, öffentlich nicht dokumentiert
Vertragsklausel

Preisanpassung und Laufzeit

Ob MPDV-Lizenzverträge eine jährliche Preisanpassungsklausel enthalten, etwa gekoppelt an einen Index, macht MPDV auf den öffentlichen Seiten nicht publik.

Ebenso offen ist, was bei Reduktion der Lizenzzahl oder am Ende der Mindestlaufzeit vertraglich passiert. Beides gehört in das erste Angebotsgespräch.

Prüffrage, öffentlich nicht dokumentiert

Nicht jede Fertigung trifft alle drei Zusatzblöcke im vollen Umfang. Wer bereits eine dokumentierte SAP-Schnittstelle betreibt und keine neue Shopfloor-Hardware benötigt, kann den Aufwand realistisch eher am unteren Ende der Rechenbeispiel-Spanne weiter oben ansetzen als am oberen.

Praxis-Checkliste

Zwölf Fragen vor dem ersten Angebot

Diese Fragen lassen sich direkt in ein Erstgespräch mit dem MPDV-Vertriebsteam mitnehmen. Wer vorher ein grobes Lastenheft erstellt, bekommt darauf präzisere Antworten.

01

Nach welcher Metrik wird lizenziert?

Named User, Concurrent User oder Device, und lassen sich beide Modelle im selben Vertrag kombinieren?

02

Wie lang ist die Mindestvertragslaufzeit?

Und was passiert bei vorzeitiger Kündigung oder Reduktion der Lizenzzahl?

03

Gibt es Rabattstaffeln bei Skalierung?

Ab welcher User- oder Device-Zahl sinkt der Preis pro Einheit, und ist das schriftlich fixiert?

04

Was kostet ein zusätzliches Werk?

Ist eine zweite Werksinstanz im Vertrag enthalten oder separat zu lizenzieren?

05

Gibt es einen Aufpreis für Cloud-Betrieb?

Welche Bereitstellungsform wird für HYDRA X konkret angeboten, und unterscheidet sich der Preis von On-Premise?

06

Sind mApps aus dem MIP Marketplace im Basisvertrag enthalten?

Oder wird jede zusätzlich genutzte mApp separat abgerechnet?

07

Was genau ist im Wartungsvertrag enthalten?

Reaktionszeiten, Patch-Umfang, Major-Updates, Zugriff auf neue Module?

08

Welche Konditionen gelten für einen Umstieg von HYDRA 8?

Gibt es Bestandskundenrabatte oder eine kostenfreie Übergangsphase?

09

Wie lange läuft eine Testlizenz, und was kostet sie?

Der Shop listet H8-Testlizenzen, für HYDRA X sollte das Äquivalent aktiv erfragt werden.

10

Sind Schulungen im Einführungsprojekt enthalten?

Oder müssen sie separat über den Webshop gebucht werden?

11

Lässt sich FEDRA ohne HYDRA X lizenzieren?

Oder ist das APS-Modul zwingend an eine HYDRA-X-Basisinstallation gekoppelt?

12

Wie lange dauert die Kontofreischaltung im Webshop?

Und ist sie Voraussetzung dafür, überhaupt ein schriftliches Angebot zu erhalten?

Diese Seite ersetzt kein Angebot von MPDV. Erfahrungswerte aus Sectorlens-Auswahlprojekten seit 2022, keine Listenpreise.

Häufige Fragen

MPDV Kosten: die Fragen, die wirklich gestellt werden

Antworten auf Basis der öffentlich zugänglichen MPDV-Quellen, ergänzt um Sectorlens-Einschätzungen, wo klar gekennzeichnet.

Veröffentlicht MPDV eine Preisliste für HYDRA X?

Nein. Die MPDV Mikrolab GmbH veröffentlicht auf ihren öffentlichen Produktseiten keine Preisliste und keinen Online-Konfigurator für HYDRA X. Der zugehörige Webshop unter shop.mpdv.com listet zwar Lizenzkategorien wie User-Lizenzen und Device-Lizenzen, der Zugang erfordert jedoch eine Registrierung, deren Konto laut MPDV erst manuell freigeschaltet wird. Konkrete Beträge werden Interessenten erst im persönlichen Vertriebsgespräch genannt. Diese Seite ordnet ein, was öffentlich dokumentiert ist, und ersetzt kein individuelles Angebot.

Nach welcher Metrik lizenziert MPDV HYDRA X?

Öffentlich dokumentiert sind zwei Lizenzmetriken: User-Lizenzen und Device-Lizenzen, jeweils als eigene Kategorie im MPDV-Webshop gelistet (shop.mpdv.com, Stand August 2026). Das deutet auf eine Kombination aus nutzerbasierter und geräte- beziehungsweise maschinenbasierter Lizenzierung hin. Ob es sich bei den User-Lizenzen um Named User oder Concurrent User handelt und wie beide Metriken kombiniert werden, ist öffentlich nicht dokumentiert und sollte im Angebotsgespräch geklärt werden.

Was kostet die Implementierung von HYDRA X zusätzlich zur Lizenz?

MPDV veröffentlicht keine Implementierungskosten. Nach der allgemeinen Sectorlens-Kostenmethodik aus eigenen MES-Auswahlprojekten seit 2022 bewegt sich der Implementierungsaufwand bei vergleichbaren modularen MES-Systemen typischerweise zwischen dem 0,8- und 2,0-Fachen des Lizenzwerts. Bei HYDRA X mit acht dokumentierten Funktionsbereichen ist eher mit dem oberen Ende dieser Spanne zu rechnen, weil jedes zusätzlich gebuchte Modul eigene Konfiguration benötigt. Diese Angabe ist eine Sectorlens-Einschätzung und keine Herstellerangabe.

Was ist der Unterschied zwischen HYDRA X, FEDRA und MIP bei den Kosten?

MPDV vertreibt drei Produktschichten mit jeweils eigener Kostenlogik. HYDRA X ist das eigentliche MES mit acht Funktionsbereichen von Order Management bis AI Suite (mpdv.com, Stand 2026). FEDRA ist ein eigenständig vermarktetes Advanced-Planning-and-Scheduling-System mit sechs Funktionskategorien. MIP, die Manufacturing Integration Platform, ist die Integrationsschicht mit einem eigenen App-Marktplatz für sogenannte mApps. Ob FEDRA und MIP im Preis von HYDRA X enthalten oder separat zu lizenzieren sind, ist öffentlich nicht dokumentiert.

Bietet MPDV HYDRA X auch als Cloud-Lösung an?

Für die Manufacturing Integration Platform nennt MPDV explizit zwei Betriebsmodelle, Cloud und On-Premise (mpdv.com, Stand 2026). Für HYDRA X selbst treffen die öffentlichen Produktseiten keine explizite Aussage zu Cloud- versus On-Premise-Bereitstellung. Interessenten sollten die Deployment-Optionen und einen etwaigen Aufpreis für Cloud-Betrieb aktiv im Vertriebsgespräch erfragen.

Was sind mApps, und kosten sie extra?

mApps sind Anwendungen, die über die Services der Manufacturing Integration Platform kommunizieren und im MIP Marketplace nach dem Prinzip eines App Stores angeboten werden, sowohl von MPDV selbst als auch von rund 50 Partnerunternehmen im MIP-Ökosystem (mpdv.com, Stand 2026). Ob einzelne mApps im Basisvertrag enthalten sind oder separat abgerechnet werden, ist öffentlich nicht dokumentiert und sollte vor Vertragsabschluss geklärt werden.

Was ist HYDRA 8, und lohnt sich ein Umstieg auf HYDRA X?

HYDRA 8 ist die Vorgängergeneration von HYDRA X und wird laut MPDV-Webshop weiterhin über eigene Lizenz- und Testlizenz-Kategorien für die Bereiche Quality Management, Manufacturing und Human Resources vertrieben (shop.mpdv.com, Stand August 2026). Der parallele Vertrieb beider Generationen legt nahe, dass Bestandskunden noch nicht flächendeckend migriert sind. Die konkreten Migrationskonditionen von HYDRA 8 zu HYDRA X sind öffentlich nicht dokumentiert und sollten aktiv erfragt werden.

Wie hoch sind Wartung und Support bei MPDV?

MPDV nennt auf den öffentlichen Seiten keinen Prozentsatz für Wartung und Support. Nach der allgemeinen Sectorlens-Erfahrung aus MES-Auswahlprojekten liegen Wartungskosten bei vergleichbaren Anbietern häufig zwischen 16 und 22 Prozent des jährlichen Lizenzwerts, das ist eine Sectorlens-Einschätzung und keine MPDV-Angabe. MPDV bietet im eigenen Webshop zusätzlich buchbare Trainings- und Serviceleistungen an, deren Preise ebenfalls nicht öffentlich gelistet sind.

Skaliert der Preis mit der Zahl der Werke oder nur mit Nutzern und Maschinen?

Öffentlich belegt sind eine nutzerbasierte Komponente über die User-Lizenzen und eine geräte- beziehungsweise maschinenbasierte Komponente über die Device-Lizenzen, beide als eigene Kategorien im MPDV-Webshop gelistet. MPDV weist zudem 135.000 Maschinenanbindungen weltweit aus, was zeigt, dass Skalierung auf Maschinenebene im Feld etabliert ist (mpdv.com, Stand 2026). Zu einer separaten Standort- oder Mehrwerkslizenzierung macht MPDV auf den öffentlichen Seiten keine Aussage.

Warum nennt MPDV keine Preise auf der Website?

Das ist bei MES-Anbietern mit stark konfigurierbaren, modularen Systemen verbreitet, weil der tatsächliche Endpreis von Modulwahl, Nutzerzahl, Maschinenanzahl und Implementierungsumfang abhängt. MPDV bildet das über einen zugangsbeschränkten Webshop ab, dessen Konten laut eigener Aussage erst nach Registrierung manuell freigeschaltet werden (shop.mpdv.com, Stand 2026), statt über eine öffentliche Preisliste. Für einen belastbaren Vergleich empfiehlt sich ein Lastenheft vor dem ersten Angebotsgespräch.

Was sollte ich vor dem ersten Angebotsgespräch mit MPDV vorbereiten?

Sinnvoll ist ein grobes Lastenheft mit den wichtigsten Anforderungen, damit MPDV ein Angebot auf Basis von Nutzerzahl, Maschinenzahl und benötigten Funktionsbereichen kalkulieren kann. Ergänzend hilft die Checkliste mit den Fragen zu Lizenzmetrik, Vertragslaufzeit, Skalierung und Wartung weiter oben auf dieser Seite. Wer den MES-Auswahlprozess strukturiert angehen will, findet die passende Vorgehensweise in der Sectorlens-Methodik zur MES-Auswahl.

Ist MPDV für kleine Fertigungsbetriebe überhaupt bezahlbar?

Dazu macht MPDV öffentlich keine Aussage, und Sectorlens veröffentlicht ebenfalls keine geschätzten Einstiegspreise für einzelne Anbieter. Belegt ist, dass MPDV mit 2.430 Installationen weltweit und Branchenschwerpunkten von Maschinenbau bis Lebensmittel ein breites Kundenspektrum bedient (mpdv.com, Stand 2026). Ob die Lizenz- und Implementierungskosten für den jeweiligen Betrieb passen, lässt sich nur über ein konkretes Angebot auf Basis von Nutzer- und Maschinenzahl klären.

Kann ich FEDRA ohne HYDRA X einsetzen?

FEDRA wird auf den MPDV-Produktseiten als eigenständiges Advanced-Planning-and-Scheduling-System vorgestellt, mit sechs Funktionskategorien und Reinforcement Learning als KI-Verfahren (mpdv.com, Stand 2026). Ob ein Standalone-Einsatz ohne HYDRA-X-Lizenz technisch und vertraglich möglich ist, oder ob FEDRA immer an eine HYDRA-X-Basisinstallation gekoppelt ist, geht aus den öffentlichen Quellen nicht hervor und ist eine der Fragen für das Vertriebsgespräch.

Wie berechne ich die Drei-Jahres-TCO für HYDRA X überschlägig?

Aus den auf dieser Seite zitierten Sectorlens-Erfahrungswerten lässt sich eine Formel bauen: Die Jahreslizenz X plus Implementierung zum 0,8- bis 2,0-Fachen von X plus Wartung von 16 bis 22 Prozent von X ergeben im ersten Jahr eine Spanne von 1,96X bis 3,22X. Jahr zwei und drei kosten je 1,16X bis 1,22X, weil dort nur Lizenz und Wartung anfallen. Über drei Jahre summiert sich das auf 4,28X bis 5,66X der Jahreslizenz. Sobald MPDV im Angebot eine konkrete Jahreslizenz nennt, lässt sich die Formel direkt einsetzen.

Welche Zusatzkosten entstehen für die Anbindung von HYDRA X an SAP oder ein anderes ERP-System?

MPDV positioniert die Manufacturing Integration Platform (MIP) laut eigenen Angaben als Integrationsschicht zwischen Shopfloor und ERP, veröffentlicht aber keine Kosten für konkrete SAP-Anbindungsprojekte. Der Aufwand hängt stark davon ab, welches SAP-Modul angebunden wird und ob bereits dokumentierte Schnittstellen bestehen. Eine ausführliche Einordnung der Szenarien und des Aufwands liefert die Sectorlens-Analyse zur MES-SAP-Integration. Diese Kosten sind von der reinen HYDRA-X-Lizenz getrennt zu betrachten und sollten separat abgefragt werden.

Gibt es bei MPDV eine jährliche Preisanpassung oder Indexklausel im Lizenzvertrag?

Dazu macht MPDV auf den öffentlichen Produkt- und Shopseiten keine Angabe. Bei vergleichbaren modularen MES-Anbietern sind jährliche Preisanpassungsklauseln, oft an einen Index gekoppelt, in der Branche verbreitet, das ist jedoch keine MPDV-spezifische Aussage. Interessenten sollten die Klausel zur Preisanpassung ebenso wie die Konditionen bei Reduktion der Lizenzzahl aktiv im Vertragsentwurf prüfen. Diese Frage gehört in die Checkliste vor dem ersten Angebot.

Was kostet zusätzliche Hardware wie Terminals oder Scanner für eine HYDRA-X-Einführung?

MPDV veröffentlicht weder auf den Produktseiten noch im Webshop Preise für Shopfloor-Hardware wie Erfassungsterminals, Scanner oder Tablets. Solche Endgeräte fallen bei den meisten MES-Einführungen zusätzlich zur Softwarelizenz an, weil bestehende Anlagen häufig nicht direkt anbindungsfähig sind. Ob Hardware Teil des Projektangebots von MPDV ist oder separat beschafft werden muss, ist im Vertriebsgespräch zu klären. Sectorlens empfiehlt, diesen Posten schon im Lastenheft zu benennen, damit er im Angebot nicht fehlt.

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Diese Seite ordnet ein, was MPDV öffentlich zu Kosten und Lizenzmodell kommuniziert. Ob HYDRA X, FEDRA oder MIP inhaltlich zu Ihrer Fertigung passen, bevor Sie überhaupt in ein Angebotsgespräch gehen, lässt sich unabhängig davon klären.

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