KW26: KI treibt MES und Fertigungssoftware in neue Dimensionen

MES Software Launches KW26 2026 - KI in der Fertigung | find-your-mes.de

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Inhaltsverzeichnis

MES Summary

In der Kalenderwoche 26/2026 drängen 13 neue oder grundlegend aktualisierte Fertigungssoftware-Lösungen auf den Markt, wobei Agentic AI und Cloud-Edge-Architekturen das Tempo bestimmen. Rockwell Automation, QAD Redzone und iBASEt liefern vollständig KI-durchdrungene MES-Plattformen, die eigenständig Produktionsentscheidungen vorbereiten und Shopfloor-Abläufe ohne manuellen Eingriff optimieren. Gleichzeitig definieren Schneider Electric und Emerson mit softwaredefinierter Automatisierung das klassische DCS-Segment neu: Hardware wird zur austauschbaren Ressource, während die Steuerlogik in Software abstrahiert wird. Velotic, das neu gegründete Unternehmen hinter GE Vernova Proficy, PTC Kepware und ThingWorx, schafft erstmals eine integrierte IIoT-MES-Konnektivitätslösung unter einem Dach und besetzt damit eine strategisch relevante Lücke für Fertigungsbetriebe mit heterogener Systemlandschaft. Für Produktions- und IT-Verantwortliche signalisiert diese Woche: Die Grenze zwischen MES, DCS und IIoT-Plattform löst sich auf. Wer jetzt eine MES-Softwareauswahl plant, sollte plattformübergreifende Integrationstiefe und KI-Readiness explizit als Bewertungskriterien aufnehmen.

Der MES-Softwaremarkt durchläuft im ersten Halbjahr 2026 eine der tiefgreifendsten Umbruchphasen seit dem Aufkommen cloudbasierter Fertigungssteuerung. Laut Gartner werden semiautonome KI-Agenten bis Ende des Jahrzehnts rund zehn Prozent aller Produktions-, Qualitäts- und Instandhaltungsaktivitäten orchestrieren, verglichen mit etwa zwei Prozent Anfang 2026. Die MES-Software-Neuheiten dieser Woche zeigen, dass führende Anbieter diesen Wandel nicht abwarten, sondern aktiv vorantreiben: Fertigungssteuerung, digitaler Zwilling, IIoT-Konnektivität und Agentic AI verschmelzen in einer neuen Generation von Produktionsplattformen. Der folgende Marktüberblick fasst alle relevanten MES-Software-Launches und Major-Updates der KW26/2026 zusammen und bewertet deren Bedeutung für die operative Fertigungsführung.

Neue MES-Software und Fertigungsplattformen in KW26/2026

FactoryTalk ResilientEdge von Rockwell Automation

FactoryTalk ResilientEdge ist eine Cloud-Edge-Ausführungsplattform von Rockwell Automation, die am 18. Juni 2026 allgemein verfügbar wurde und Fertigungsoperationen in lokalen Edge- und Cloud-Umgebungen auf einer einzigen Ausführungsschicht vereinheitlicht.

Was es bringt: Die Plattform schafft eine durchgehende Ausführungsschicht von der Maschine bis zur Cloud und integriert sich nativ mit Plex MES sowie dem gesamten FactoryTalk-Portfolio. Operationen laufen durch, auch bei Konnektivitätsunterbrechungen. Durch Reduzierung der Integrationsschichten sinken laut Rockwell Lifecycle-Kosten, während Brownfield-Installationen modular skaliert werden können, ohne Produktionslinien stillzulegen.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe mit stark vernetzten, hochautomatisierten Umgebungen, die ihre MES-Infrastruktur konsolidieren und schrittweise in Richtung autonomer Produktion modernisieren wollen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die enge native Verzahnung mit Plex MES und FactoryTalk Optix vermeidet die Middleware-Schichten, die bei herstellerübergreifenden Edge-Lösungen typischerweise entstehen. Die Plattform ist zudem von Anfang an für kontinuierlichen Betrieb ohne Cloud-Verbindung ausgelegt, was OT-Resilienz zum Designprinzip macht statt zur nachträglichen Ergänzung.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie eine heterogene FactoryTalk-Landschaft konsolidieren oder bestehende MES-Installationen in Richtung Cloud-nativer Architektur weiterentwickeln wollen, ohne dafür Produktionsunterbrechungen zu riskieren.

ChampionAI von QAD Redzone

ChampionAI ist eine Agentic-AI-Plattform für die Fertigungssteuerung von QAD Redzone, aufgebaut auf Amazon Bedrock AgentCore und Amazon SageMaker, die auf der Hannover Messe 2026 vorgestellt wurde.

Was es bringt: ChampionAI bildet die dritte Säule der QAD-Redzone-Plattform neben Connected Workforce und Adaptive Applications. Die KI-Agenten agieren eigenständig auf Produktionsdaten und lösen Maßnahmen aus, ohne dass Produktionsleiter jede Entscheidung manuell anstoßen müssen. QAD verspricht messbare Produktivitätssteigerungen in Piloten innerhalb von 90 Tagen.

Für wen es spannend ist: Mittelständische Fertigungsbetriebe, die eine KI-gestützte Fertigungssteuerung einführen wollen, aber keine eigene KI-Infrastruktur aufbauen können oder wollen, sowie Unternehmen mit frontline-lastigem Betrieb, bei dem Informationen vom Shopfloor bislang zu langsam nach oben gelangen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die AWS-native Architektur ermöglicht schnelle Deployment-Zyklen, und die Kopplung an Redzone Connected Workforce bedeutet, dass die KI nicht nur Systemdaten, sondern auch Mitarbeitersignale verarbeitet. Das ist ein inhaltlicher Unterschied zu rein maschinenorientierten KI-MES-Ansätzen.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie OEE-Steigerung ohne umfangreiche IT-Projekte anstreben oder Ihre Produktionsleiter von reaktiver Steuerung auf vorausschauende Entscheidungsunterstützung umstellen wollen.

Solumina AI von iBASEt

Solumina AI ist eine Suite aus vier KI-Modulen von iBASEt, die im Januar 2026 zur Solumina Manufacturing Operations Platform hinzugefügt wurden und das erste domänenspezifische KI-Angebot für die Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsfertigung darstellen.

Was es bringt: Die vier Module ScanAI, Digital SME, Solumina Intelligence und PulseAI decken Dokumentenerfassung, Expertenwissenskonservierung, Produktionsanalytik und Echtzeit-Pulsmessung der Fertigung ab. Alle Module sind auf die regulatorischen Anforderungen der A&D-Branche zugeschnitten, liefern kontextsensitive und nachvollziehbare Insights und laufen cloud-nativ auf der bestehenden Solumina-Plattform.

Für wen es spannend ist: Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsfertigern wie Lockheed Martin, Northrop Grumman, GE Aerospace und ähnlichen Betrieben, die MES und MRO unter einer KI-fähigen Plattform zusammenführen wollen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Anders als Horizontal-KI-Lösungen ist Solumina AI nativ in ein MES für hochregulierte Fertigung eingebettet, was Compliance-Nachvollziehbarkeit nicht nachträglich ergänzt, sondern als Grundprinzip mitliefert.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie A&D-Fertigung betreiben und sowohl AS9100-Compliance als auch KI-gestützte Produktionsoptimierung in einer einzigen Plattform abbilden müssen.

Insight Master von ProManage Smart Manufacturing Solutions

Insight Master ist eine Manufacturing-Intelligence-Plattform von ProManage, die auf der AUTOMATE 2026 (22. bis 25. Juni 2026, Chicago) vorgestellt wurde und bestehende MES/MOM-Umgebungen um eine Agentic-Operations-Intelligence-Schicht erweitert.

Was es bringt: Die Plattform analysiert kontinuierlich Produktionsdaten aus angebundenen MES- und MOM-Systemen und liefert entscheidungsreife Handlungsempfehlungen direkt an Produktionsleiter und COOs. Sie ergänzt bestehende MES-Installationen und ersetzt diese nicht, was den Integrationsaufwand überschaubar hält.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe, die bereits in ein MES investiert haben und den nächsten analytischen Reifegrad erreichen wollen, ohne eine vollständige Plattformablösung zu riskieren.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Der additive Ansatz, also Ergänzung statt Ablösung, senkt das Einführungsrisiko erheblich. Bestehende Datenstrukturen und Workflows bleiben erhalten, während die KI-Schicht darüber liegt.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Ihr MES zuverlässige Daten liefert, aber die Ableitung von Maßnahmen aus diesen Daten noch zu langsam oder zu manuell abläuft.

NeuroForge und Inspectra: KI-Vision-Suite von Mindtrace

NeuroForge und Inspectra bilden zusammen die kommerzielle KI-Vision-Plattform von Mindtrace Inc., aufgebaut auf der proprietären Brain-Sense-Computer-Vision-Technologie. Beide Produkte wurden im Juni 2026 für den Industrieeinsatz freigegeben.

Was die Module bringen:

NeuroForge ermöglicht Fertigungsbetrieben, physische KI-Anwendungen schnell zu entwickeln und in bestehende Produktionslinien zu integrieren, ohne dass KI-Expertise im eigenen Team aufgebaut werden muss. Die Plattform richtet sich an OT-Verantwortliche, die Computer Vision in Qualitätsprüfung oder Montageprozesse einführen wollen.

Inspectra ist die fertige Inspektionsanwendung auf Basis von NeuroForge und deckt automatisierte Sichtprüfung mit Echtzeiterkennung von Fertigungsfehlern ab. Sie lässt sich direkt in Produktionslinien integrieren und adressiert Qualitätssicherungsprozesse, die heute noch manuell oder mit klassischer Bildverarbeitung betrieben werden.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe in der Elektronik-, Automotive- und Konsumgüterindustrie, die Ausschussquoten senken und Prüfzyklen beschleunigen wollen, ohne großangelegte KI-Projekte aufzusetzen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die kombinierte Plattform aus Entwicklungs- und Laufzeitumgebung senkt die Einstiegshürde für Industrial-AI-Projekte erheblich, da NeuroForge keine dedizierten Data-Science-Ressourcen voraussetzt.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn manuelle Sichtprüfung zu einem Flaschenhals in der Qualitätssicherung geworden ist oder wenn Sie bestehende Kamerasysteme durch echte Computer-Vision-KI ablösen wollen.

Consultify von DBR77 Robotics

Consultify ist eine KI-gestützte Plattform für Industrial Reasoning von DBR77 Robotics, die auf der Automate 2026 lanciert wurde und Fabrikdaten aus Sensoren, Robotik, Digitalen Zwillingen und Software in strukturierte Handlungsempfehlungen überführt.

Was es bringt: Consultify wertet heterogene Fabrikdatenquellen aus und destilliert daraus operative Empfehlungen für Schichtleiter, Instandhaltungsteams oder COOs. Die Plattform adressiert eine klassische Schwachstelle in vernetzten Fertigungsumgebungen: Daten sind vorhanden, aber die Ableitung von Maßnahmen bleibt Expertensache.

Für wen es spannend ist: Betriebe mit IIoT-Anbindung und verteilter Sensorik, bei denen die Auswertungslücke zwischen Datenverfügbarkeit und operativer Entscheidung bislang durch manuelle Analysen oder spezialisierte IT-Teams überbrückt wird.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Der Fokus auf Industrial Reasoning, also die Ableitung erklärbarer Schlussfolgerungen aus Maschinendaten, unterscheidet Consultify von reinen Dashboarding- oder Anomalieerkennung-Tools, die zwar Abweichungen melden, aber keine Handlungsempfehlung generieren.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Ihre Fertigungsumgebung bereits gut vernetzt ist, die operative Konsequenz aus den Daten aber noch zu langsam oder inkonsistent gezogen wird.

Velotic Industrial Platform: Proficy, Kepware und ThingWorx von Velotic

Velotic ist ein im März 2026 gegründetes unabhängiges Industriesoftware-Unternehmen, das GE Vernova Proficy, PTC Kepware und PTC ThingWorx unter einem Dach vereint. Der Zusammenschluss wird von TPG finanziert; Velotic weist einen Jahresumsatz von über 300 Millionen US-Dollar aus.

Was die Module bringen:

Proficy bringt MES- und Produktionsmanagement-Fähigkeiten ein, darunter Qualitäts- und Charge-Management sowie Produktionsanalyse, und verfügt über eine über 40 Jahre gewachsene installierte Basis in der Prozess- und diskreten Fertigung.

Kepware liefert industrielle Konnektivität und OPC-basierte Datenintegration, die als universelle Datendrehscheibe zwischen Maschinen, SPS und übergeordneten Systemen fungiert. Kepware ist in vielen Brownfield-Installationen bereits als Infrastrukturkomponente vorhanden.

ThingWorx stellt die IIoT-Anwendungs- und Analyseschicht bereit und ermöglicht die Entwicklung von Echtzeit-Überwachungs- und Optimierungsanwendungen auf Basis vernetzter Maschinendaten.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe mit gemischten GE- und PTC-Installationen, die bisher mit getrennten Vertragsbeziehungen, inkompatiblen Supportprozessen und fehlender Datendurchgängigkeit zwischen den drei Produktlinien kämpfen mussten.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Velotic vereint drei etablierte, marktführende Industriesoftware-Portfolios mit einer realen Kundenbasis von mehreren Tausend Installationen und schafft damit eine Ausgangslage, die organisch kaum erreichbar wäre. CEO Brian Shepherd bringt Führungserfahrung aus Rockwell Automation, Hexagon und PTC mit.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie Proficy, Kepware oder ThingWorx im Einsatz haben und eine einheitlichere Roadmap, stärkere Integration zwischen den Produkten und einen konsolidierten Support- und Lizenzpartner suchen.

Digital Twin Composer von Siemens

Digital Twin Composer ist ein neues Industrial-Metaverse-Werkzeug von Siemens, das auf der CES 2026 im Januar vorgestellt wurde und Siemens-Digital-Twin-Technologie mit NVIDIA-Omniverse-Simulation und Echtzeit-Fabrikdaten kombiniert.

Was es bringt: Das Tool ermöglicht es Fertigungsingenieuren, digitale Zwillinge von Produktionsumgebungen zu erstellen, zu visualisieren und mit Echtzeit-Maschinendaten zu synchronisieren. Änderungen an Layout, Prozessen oder Maschinenkonfigurationen können virtuell validiert werden, bevor sie auf dem Shopfloor umgesetzt werden.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe, die häufige Linienrekonfigurationen durchführen oder neue Automatisierungslösungen validieren müssen, bevor physische Investitionen getätigt werden.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die native NVIDIA-Omniverse-Integration liefert physikgenaue Simulationsqualität, die über klassisches 3D-Visualisierungs-MES-Tooling hinausgeht. Für Siemens-Xcelerator-Kunden ergibt sich eine nahtlose Integration in die bestehende Toolchain.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie Fabrikplanungsprojekte, virtuelle Inbetriebnahmen oder häufige Umbauszenarien mit kürzeren Validierungszyklen abwickeln wollen.

Visual Components 5.1 von Visual Components Oy

Visual Components 5.1 ist ein Major-Release der Fabriksimulationsplattform von Visual Components Oy, das am 11. Juni 2026 veröffentlicht wurde und physikgenaue Simulation von bis zu Hunderten von AMRs und FTS in einer einzigen Umgebung ermöglicht.

Was es bringt: Die Upgrade auf PhysX 5.5 bringt bis zu zehnfach schnellere Simulationsperformance bei gleichzeitig realitätstreuerer Roboterphysik. Ingenieure können komplette autonome Produktionsumgebungen inklusive Fleet-Management und Controller-Logik virtuell validieren, bevor physische Umbauten stattfinden. Python-3-Unterstützung öffnet das System für benutzerdefinierte Automatisierung und KI-Integration.

Für wen es spannend ist: Fertigungsplaner, Robotikintegratoren und OT-Verantwortliche in der Automotive-, Elektronik- und Logistikbranche, die AMR-Flotten planen oder komplexe Produktionslinien mit gemischter Robot-Mobile-Infrastruktur validieren müssen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die Kombination aus physikgenauer AMR-Simulation in realistischer Skalierung und der nativen Kopplung mit Controller-Logik schließt eine Lücke, die klassische Simulationstools offen lassen. Digitale Inbetriebnahme bis auf SPS-Ebene war bisher meist ein separater Prozess.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Sie AMR-Flotten planen, Brownfield-Umbauten mit komplexen Roboter-Mensch-Interaktionen validieren oder Inbetriebnahmezeiten für neue Automatisierungslösungen deutlich verkürzen wollen.

EcoStruxure Foxboro Software Defined Automation von Schneider Electric

EcoStruxure Foxboro SDA ist das nach eigenen Angaben erste offene, softwaredefinierte Leitsystem der Industrie von Schneider Electric, lanciert im Februar 2026, aufgebaut auf der EcoStruxure Automation Expert (EAE)-Plattform.

Was es bringt: Foxboro SDA entkoppelt Steuerungssoftware von proprietärer Hardware und ermöglicht Fertigungsbetrieben, DCS-Funktionen auf standardisierten Rechnern zu betreiben. Sicherheitsarchitektur gemäß IEC 62443-3-3, schnelle Deploymentzyklen und nahtlose IT/OT-Konvergenz für Analytics und KI sind Kernversprechen der Plattform.

Für wen es spannend ist: Prozess- und Hybridfertiger in Chemie, Pharma, Energie und Öl/Gas, die veraltete Proprietär-DCS-Infrastruktur ablösen oder ihre Automatisierungsumgebung für zukünftige KI- und Analytics-Integrationen öffnen wollen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Als erstes offenes Software-DCS der Industrie bricht Foxboro SDA mit dem Jahrzehnte alten Prinzip proprietärer Hardware-Software-Bundles im Leitsystembereich und setzt Mitbewerber unter erheblichen Innovationsdruck.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn DCS-Hardware-Ablösungen anstehen, Obsoleszenzrisiken aus proprietären Systemen minimiert werden sollen oder IT/OT-Konvergenz auf Leitsystemebene strategisch geplant wird.

DeltaV Automation Platform v16.LTS von Emerson

DeltaV v16.LTS ist das bedeutendste Release der DeltaV Automation Platform von Emerson seit Jahren, veröffentlicht am 20. Januar 2026, und führt den DeltaV IQ Controller als modularen, softwaredefinierten Controller mit Fehlertoleranz und KI-Einbindung ein.

Was es bringt: Der neue IQ Controller läuft auf Standard-Hardware und entkoppelt DeltaV-Steuerungsfunktionen von proprietären Prozessorkarten. LTS steht für Long-Term Support, was für Betreiber langlebiger Produktionsanlagen Planungssicherheit über mehrere Jahre hinweg bedeutet. KI-gestützte Diagnose und Predictive Maintenance sind nativ eingebunden.

Für wen es spannend ist: Prozessfertigungsbetriebe in Pharma, Chemie und Energie mit langen Anlagenlebenszyklen, die DeltaV bereits betreiben und eine klare Migrationsstrategie in Richtung softwaredefinierter Automatisierung benötigen.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Der LTS-Fokus adressiert eine Kernbesorgnis von Asset-intensive-Industrien: Versionsstabilität über 5 bis 10 Jahre hinweg bei gleichzeitiger KI-Integrationsfähigkeit.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Ihre DeltaV-Installation vor einer Hardware-Ablösung steht oder wenn Sie KI-gestützte Prozesskontrolle in einer regulierten Fertigungsumgebung einführen wollen, ohne Produktionsstabilität zu gefährden.

CoLOS Version 7 von Markem-Imaje

CoLOS Version 7 ist eine umfassende industrielle Kennzeichnungs- und Codiersoftware von Markem-Imaje (Dover-Konzern), lanciert am 10. Juni 2026, mit IEC 62443-4-2-zertifizierter Cybersicherheit und zentralisiertem Multi-Site-Management.

Was es bringt: Version 7 führt zertifizierte industrielle Cybersicherheit nach IEC 62443-4-2 ein, eine neue responsive Web-Oberfläche und zentralisiertes Label- und Nachrichtenmanagement über mehrere Produktionsstandorte hinweg. Sowohl On-Premises- als auch Cloud-Abonnement-Betrieb werden unterstützt.

Für wen es spannend ist: Hersteller in Lebensmittel, Pharma, Chemie und Konsumgütern mit mehreren Produktionsstandorten, für die Track-and-Trace-Compliance und einheitliche Kennzeichnungsworkflows kritische Anforderungen sind.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: IEC 62443-4-2-Zertifizierung auf Komponentenebene ist im Kennzeichnungsbereich noch keine Selbstverständlichkeit und spricht direkt Sicherheitsanforderungen in regulierten Branchen an.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Ihr Kennzeichnungs- und Codiersystem an Multi-Site-Compliance-Anforderungen stößt oder wenn regulatorische Prüfungen OT-Cybersecurity-Nachweise verlangen.

Inbolt Robot Programming von Inbolt

Inbolt Robot Programming ist eine KI-Vision-basierte Roboterprogrammierplattform von Inbolt SAS, gestartet am 27. Mai 2026, die es ermöglicht, direkt vom CAD-Modell zum lauffähigen Roboterprogramm zu gelangen, ohne Teachpendant, ohne iteratives Einlernen und ohne Robotik-Spezialisten.

Was es bringt: Ingenieure erstellen Roboterprogramme am CAD-System und die Plattform übersetzt diese direkt in Echtzeit-Maschinenbewegungen unter Nutzung von KI-Vision zur Umgebungserfassung. Umrüstzeiten und Einrichtaufwände für neue Bauteilvarianten oder Linienkonfigurationen sinken erheblich.

Für wen es spannend ist: Fertigungsbetriebe mit häufigen Variantenwechseln oder Kleinserienproduktion, bei denen klassische Roboterprogrammierung zum Engpass und zur Kostenquelle geworden ist.

Was es vom Wettbewerb unterscheidet: Die direkte CAD-zu-Bewegungs-Kette ohne Teachpendant adressiert eine chronisch unterschätzte Betriebskosten-Position in der Kleinserienfertigung.

Wann ein genauerer Blick lohnt: Wenn Roboter-Teach-Aufwände Sie bei Variantenwechseln oder Neuprodukteinführungen bremsen oder wenn Sie Roboterprogrammierung aus der Engpassressource Robotikexperte herauslösen wollen.

Auf einen Blick: Top-Neuheiten KW26/2026

Rockwell FactoryTalk ResilientEdge vereint Edge und Cloud in einer MES-Ausführungsschicht mit nativer Plex-Integration und OT-Resilienz bei Verbindungsunterbrechungen.

Velotic (Proficy + Kepware + ThingWorx) schafft erstmals ein konsolidiertes IIoT-MES-Konnektivitäts-Portfolio unter einem Dach, gestützt auf über 300 Mio. USD Umsatz und einer 40-jährigen Installationsbasis.

Schneider Electric Foxboro SDA läutet als erstes offenes Software-DCS der Industrie das Ende proprietärer Hardware-Software-Bündel im Leitsystembereich ein.

Übersicht: MES-Software und Fertigungsplattformen KW26/2026

Anbieter Produkt Kategorie Kernnutzen Zielgruppe Verfügbar seit Quelle
Rockwell Automation FactoryTalk ResilientEdge MES / Cloud-Edge Einheitliche Ausführungsschicht Edge/Cloud, OT-Resilienz COO, IT-Leiter Fertigung 18.06.2026 PR Newswire
QAD Redzone ChampionAI MES / Agentic AI Autonome KI-Agenten für Shopfloor-Entscheidungen Produktionsleiter, COO April 2026 BusinessWire
iBASEt Solumina AI MES / A&D-KI Domain-KI für regulierte A&D-Fertigung (MES+MRO+QMS) A&D-Fertigungsleiter, Compliance Jan. 2026 iBASEt
ProManage Insight Master MES Intelligence Agentic Operations Intelligence als Add-on auf MES-Daten Produktionsleiter, COO Juni 2026 ProManage
Mindtrace NeuroForge / Inspectra KI Vision / QMS Computer-Vision-KI für Qualitätsprüfung Qualitätsleiter, OT-Verantwortliche Juni 2026 Mindtrace
DBR77 Robotics Consultify Smart Factory / KI-Reasoning Industrial Reasoning: Fabrikdaten zu Empfehlungen Schichtleiter, COO Juni 2026 PR Newswire
Velotic Proficy + Kepware + ThingWorx IIoT / MES-Plattform Konsolidiertes MES-IIoT-Portfolio unter einem Dach IT-Leiter Fertigung, OT-Verantwortliche März 2026 TPG/Velotic
Siemens Digital Twin Composer Digitaler Zwilling NVIDIA-Omniverse-Integration für Fabriksimulation Fertigungsplaner, OT/IT-Verantwortliche Jan. 2026 Siemens
Visual Components Oy Visual Components 5.1 Fabriksimulation 10x schnellere AMR/AGV-Simulation, PhysX 5.5 Fertigungsplaner, Robotikintegratoren 11.06.2026 Visual Components
Schneider Electric EcoStruxure Foxboro SDA Software-DCS Erstes offenes Software-DCS, IEC 62443-3-3 COO, OT-Leiter, Prozessfertigungsbetriebe Feb. 2026 Schneider Electric
Emerson DeltaV v16.LTS DCS / Software-Automation Softwaredefinierter IQ Controller, KI-Diagnose, LTS OT-Leiter, Betriebsingenieure Jan. 2026 Emerson
Markem-Imaje CoLOS Version 7 Kennzeichnung / Track & Trace IEC 62443-4-2-Cybersicherheit, Multi-Site-Management Produktionsleiter, IT-Leiter 10.06.2026 Markem-Imaje
Inbolt Inbolt Robot Programming Robotersteuerung / KI-Vision CAD-zu-Roboterbewegung ohne Teachpendant Fertigungsingenieure, OT-Verantwortliche 27.05.2026 BusinessWire

„ChampionAI leverages Amazon Bedrock AgentCore and Amazon SageMaker to move from pilots to deployment, helping manufacturers achieve measurable productivity, resilience, and growth in as little as 90 days.“

QAD Redzone, BusinessWire, April 2026

Marktkontext: MES-Softwareauswahl und KI-Transformation 2026

Der Gartner Market Guide for MES 2026 und die Gartner Manufacturing Predicts 2026-Studie zeichnen ein konsistentes Bild: Semiautonome KI-Agenten werden bis 2030 etwa zehn Prozent der Produktions-, Qualitäts- und Instandhaltungsaktivitäten eigenständig orchestrieren. Aktuell liegt dieser Anteil noch bei circa zwei Prozent. Diese Prognose erklärt, warum MES-Anbieter wie QAD, Rockwell und iBASEt aktuell massiv in Agentic-AI-Fähigkeiten investieren: Sie bereiten ihre Plattformen auf eine Nachfragewelle vor, die sich in den nächsten drei bis fünf Jahren aufbaut.

Gleichzeitig wächst der globale KI-Markt laut Gartner von rund 2 Billionen US-Dollar im Jahr 2026 auf über 3,3 Billionen US-Dollar bis 2029. Ein wachsender Teil dieser Investitionen fließt in fertigungsspezifische KI-Anwendungen, bei denen domänenspezifische Modelle generische Sprachmodelle ergänzen oder ersetzen. Gartner schätzt, dass bis 2027 über 50 Prozent der in Unternehmen genutzten GenAI-Modelle branchen- oder funktionsspezifisch sein werden. Solumina AI von iBASEt ist ein konkretes Beispiel für diesen Trend: Das System wurde nicht auf generischen Daten trainiert, sondern auf Fertigungs- und MRO-Prozessen aus der Luft- und Raumfahrtbranche.

Was bedeuten diese Entwicklungen für Ihre Fertigung?

Die Launches dieser Woche senden ein klares Signal an Produktions- und IT-Verantwortliche in Fertigungsbetrieben: Die Frage ist nicht mehr, ob KI in die Fertigungssteuerung einzieht, sondern wie schnell Ihr Betrieb davon profitiert oder riskiert, hinter Wettbewerbern zurückzufallen.

Für die operative Ebene bedeutet das konkret: Wenn Ihr MES heute zuverlässig Daten liefert, aber die Ableitung von Maßnahmen noch manuell durch Schichtleiter oder Produktionsplaner erfolgt, dann sind Lösungen wie ChampionAI, Insight Master oder Consultify direkt adressierbare Hebel für kurzfristige Effizienzgewinne, ohne eine vollständige MES-Ablösung zu erfordern.

Wenn Sie hingegen eine Brownfield-Umgebung mit heterogener Systemlandschaft aus GE-Vernova-, PTC- oder Rockwell-Komponenten betreiben, ist Velotic ein Konsolidierungskandidat, der Lizenz-, Support- und Integrationskomplexität reduziert. Für Betriebe mit DCS-Ablösebedarf in Prozessindustrie oder Energieerzeugung definieren Foxboro SDA und DeltaV v16.LTS die neue Architekturreferenz: Software-first, hardwareunabhängig, KI-offen.

Für Ihre MES-Softwareauswahl 2026 empfehlen wir, KI-Readiness und Integrationstiefe als explizite Bewertungskriterien in RFPs aufzunehmen und Anbieter konkret nach ihren Agentic-AI-Roadmaps zu befragen. Den aktuellen Anbietervergleich finden Sie auf find-your-mes.de.

COO Insights: Strategische Bewertung der MES-Landschaft KW26

Aus einer Make-or-Buy-Perspektive verdeutlichen die Launches dieser Woche, dass der Build-Ansatz für KI-in-MES für die meisten Betriebe unrealistisch geworden ist. Die Investitionen, die Rockwell, QAD, iBASEt und Velotic in ihre Plattformen stecken, übersteigen das, was einzelne Fertigungsbetriebe in proprietäre KI-Entwicklung stecken könnten, ohne eine mehrjährige Technologieschuld zu akkumulieren.

Strategisch lassen sich drei Entscheidungsachsen ableiten: Erstens, Konsolidierung versus Spezialisierung. Velotic und Rockwell verfolgen einen Plattformansatz, der Komplexität durch Integration reduziert. Mindtrace, Inbolt und DBR77 verfolgen einen Spezialisierungsansatz, der punktgenau in bestehende Umgebungen eingebettet wird. Zweitens, softwaredefinierte Kontrolle: Foxboro SDA und DeltaV v16.LTS zeigen, dass auch das konservative DCS-Segment die Hardware-Software-Entkopplung vollzieht, was Capex-Planung und Obsoleszenzmanagement für Asset-intensive Betriebe grundlegend verändert. Drittens, KI-Investitionsschutz: Lösungen, die auf bestehende MES-Installationen aufsetzen wie Insight Master oder ChampionAI, senken das Investitionsrisiko gegenüber Plattformablösungen erheblich und sind für Betriebe mit funktionierenden, aber analytisch unterentwickelten MES-Systemen die empfehlenswertere Einstiegsoption.

Empfehlung: Prüfen Sie aktiv, ob Ihr aktuelles MES-System Ihnen KI-Integrationsschnittstellen bietet. Wenn nicht, ist eine MES-Softwareauswahl mit KI-Readiness als Erstkriterium für 2026/27 sinnvoll. Den Anbietervergleich finden Sie unter find-your-mes.de/mes-software-vergleich.

Kategorienverteilung KW26/2026

Kategorie Anzahl Produkte Dominantes Thema
MES / Manufacturing Intelligence 4 Agentic AI, Operations Intelligence
DCS / Software-Automation 2 Software Defined Control, Hardware-Entkopplung
Digitaler Zwilling / Fabriksimulation 2 Physikgenaue Simulation, NVIDIA-Integration
IIoT / Industrieplattform 1 Konsolidierung MES-Konnektivität-Analytics
KI Vision / QMS 1 (Suite) Computer Vision ohne Data-Science-Aufwand
Smart Factory / KI-Reasoning 1 Industrial Reasoning aus Fabrikdaten
Robotersteuerung / KI-Vision 1 CAD-zu-Bewegung, kein Teachpendant
Kennzeichnung / Track and Trace 1 OT-Cybersicherheit, Multi-Site-Management

FAQ: MES-Software-Neuheiten KW26/2026

Was unterscheidet FactoryTalk ResilientEdge von einer klassischen MES-Cloud-Lösung?

FactoryTalk ResilientEdge ist keine reine Cloud-Lösung, sondern eine Cloud-Edge-Ausführungsarchitektur, die Edge und Cloud in einer einzigen Steuerungsschicht vereint. Entscheidend ist der Betrieb ohne Cloud-Verbindung: Produktionsoperationen laufen weiter, auch wenn die WAN-Anbindung unterbrochen ist. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu rein cloudbasierten MES-Plattformen, bei denen eine Verbindungsunterbrechung direkt die operative Ausführung beeinträchtigt.

Für welche Branchen ist Solumina AI von iBASEt geeignet?

Solumina AI ist ausschließlich auf die Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungsfertigungsindustrie ausgerichtet. Die Plattform ist nativ für regulierte Fertigungsumgebungen mit AS9100-, CMMI- und FAR/DFARS-Anforderungen entwickelt worden. Kunden sind unter anderem Lockheed Martin, Northrop Grumman, GE Aerospace, Rolls-Royce und Pratt & Whitney.

Was bedeutet die Gründung von Velotic für bestehende Proficy- und Kepware-Kunden?

Velotic tritt als neuer Ansprechpartner für alle kommerziellen und technischen Belange rund um Proficy, Kepware und ThingWorx auf. Die drei Produktlinien bleiben zunächst eigenständig, sollen aber unter Velotic stärker integriert werden. Für Bestandskunden bedeutet das mittelfristig eine einheitlichere Roadmap, konsolidierten Support und möglicherweise tiefere Datenintegration. An laufenden Verträgen und Support-SLAs ändert sich kurzfristig nichts.

Welche MES-Software eignet sich für einen ersten KI-Einstieg ohne vollständige Plattformablösung?

Insight Master von ProManage und ChampionAI von QAD Redzone sind explizit als Add-on-Lösungen auf bestehende MES-Umgebungen konzipiert und erfordern keine vollständige MES-Ablösung. Consultify von DBR77 eignet sich als Reasoning-Schicht auf IIoT-Daten. Alle drei Ansätze erlauben es, KI-Nutzen zu realisieren, ohne bestehende Systeminvestitionen zu entwerten.

Was ist Software Defined Automation und warum ist es für Fertigungsverantwortliche relevant?

Software Defined Automation bedeutet, dass Steuerungslogik von proprietärer Hardware entkoppelt und auf standardisierten Rechnern oder in der Cloud ausgeführt wird. Im DCS-Bereich wie bei Foxboro SDA und DeltaV v16.LTS heißt das: teure Proprietär-Controller werden durch Standard-Hardware ersetzbar. Für Fertigungsverantwortliche bedeutet das niedrigere Obsoleszenzrisiken, flexiblere Skalierung und einfachere Integration von KI- und Analytics-Funktionen.

Fazit

Die MES-Software-Neuheiten der KW26/2026 markieren einen beschleunigten Reifegrad des Marktes: Agentic AI ist in führenden MES-Plattformen angekommen, softwaredefinierte Automatisierung löst sich aus dem DCS-Nischensegment und neue Unternehmenskonstellationen wie Velotic restrukturieren die Anbieterseite. Für Fertigungs- und IT-Verantwortliche sind die nächsten 12 bis 18 Monate entscheidend, um MES-Softwareauswahl und KI-Integrationsstrategien so aufzusetzen, dass sie von dieser Welle profitieren statt durch sie überholt zu werden. Der nächste Marktüberblick erscheint in KW27/2026 auf find-your-mes.de.

Bild von M.Sc. Tim Niklas Körppen

M.Sc. Tim Niklas Körppen

Durch zahlreiche Projekte im Bereich Enterprise Information Systems, digitaler Plattformen und KI hat Tim Körppen datengetriebene Lösungen für Unternehmen entwickelt und strategisch begleitet. Sein Fokus liegt auf quantitativer Analyse, Machine Learning sowie Natural Language Processing und Generation. Dabei verbindet er technologische Expertise mit einem tiefen Verständnis für digitale Geschäftsmodelle, Analytics-Strategien und nachhaltige Wertschöpfung in der Circular Economy. So unterstützt er Unternehmen dabei, innovative Technologien praxisnah einzusetzen und datenbasierte Entscheidungen effizient umzusetzen.

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